Wenn der Magen Feuer fängt: Üppiger Genuss kann Sodbrennen hervorrufen

Eine üppige Festtagsmahlzeit in Verbindung mit Alkoholika kann unangenehmes Sodbrennen verursachen. (Foto: djd/Sanofi Deutschland Frankfurt/Corbis)
Wer gerne viel, fettig, scharf gebraten oder gut gewürzt isst, leidet mitunter an Verdauungsproblemen. So kann der Festtagsbraten, das scharfe Chili oder die Bayrische Creme nicht nur unangenehm im Magen drücken, sondern auch einen scharfen, brennenden Schmerz in der Magengrube auslösen. Oft steigt das Sodbrennen bis in die Kehle hoch, beim Hinlegen oder Vornüberbeugen verschlimmern sich die Beschwerden. Hektik und psychischer Druck können die Symptomatik verstärken. Mitunter kann es sogar zu einem Räusperzwang kommen. Beschwerden wie eine unerklärliche Gewichtsabnahme oder starke Schmerzen im Bauch sind ein Grund, den Arzt zurate zu ziehen.
Sodbrennen wird in der Regel von aufsteigender Magensäure verursacht, die in die Speiseröhre zurückfließt. Schuld daran kann ein überfüllter Magen sein, eine erhöhte Säureproduktion oder ein schwacher Magenpförtner. Leichtes, gelegentlich auftretendes Sodbrennen kann in Eigenregie behandelt werden.

Tipps gegen das Brennen
Hier die wichtigsten Tipps gegen Sodbrennen:
- Patienten, die zu Brennen im Magen neigen, sollten auf Gerichte aus der Fritteuse und sehr fettige Speisen verzichten.
- Auch stark zuckerhaltige Leckereien nur in Maßen genießen.
- Raucher und Kaffeetrinker haben bisweilen mit Sodbrennen zu kämpfen.
- Zudem gilt Hochprozentiges als Säurelocker.
- Saure Getränke wie Orangensaft oder kohlensäurehaltige Produkte verschlimmern Sodbrennen.
- Klares Wasser kann die Säure hingegen verdünnen, Bananen und Kartoffeln gelten als basisch und sind daher auch bei einem empfindlichen Verdauungstrakt gut verträglich. Vorbeugend raten Experten zu lockerer Kleidung und bei Übergewicht zu einer Abnahme, um eventuellen Druck auf die Leibesmitte zu mindern. Ein voller Magen zu nachtschlafender Zeit und zu flaches Liegen im Bett begünstigt ebenfalls den Rückfluss der Säure. Mehrere kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten überdehnen den Magen weniger als drei große.
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