Wenn das Auto dem Dieb fröhlich zublinkt

Einen Autoschlüssel unbeaufsichtigt in der Öffentlichkeit auf dem Tisch liegen oder ihn im Mantel stecken zu lassen, geht gar nicht. Wer Dieben das Leben leicht macht, muss mit Konsequenzen rechnen. (Foto: Foto HUK-COBURG)
Ein Moment, den sich keiner wünscht: Nach einem gelungenen Abend im Restaurant will man nach Hause fahren, doch das eigene Auto steht nicht mehr auf dem Parkplatz. Wie das passieren kann? Meist ist die Erklärung simpel: Immer noch hängen viele ihren Mantel oder ihre Jacke an die Garderobe und lassen den Autoschlüssel in der Tasche stecken. So haben Autodiebe leichtes Spiel. Ein Griff in die Tasche genügt, um den Funkschlüssel heraus zu angeln. Der Rest ist einfach: Einmal auf dem Parkplatz kurz auf den Schlüssel gedrückt und schon blinkt das Auto dem Dieb fröhlich zu. Er muss nur noch einsteigen und wegfahren.

Autodiebstahl ist ein klassischer Fall für die Teilkasko-Versicherung. Wer allerdings, wie oben beschrieben, handelt, muss sich nach Ansicht der Rechtsprechung wegen seines grob fahrlässigen Verhaltens eine Mitschuld anrechnen lassen. Welche Konsequenzen das hat, erläutert die HUK-COBURG. Der Bestohlene kann nicht erwarten, dass die Versicherung seinen Schaden in vollem Umfang reguliert. Einen Teil wird er aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Doch gibt es ein ganz einfaches Gegenmittel: Den Schlüssel immer mitnehmen und ihn sicher in der Hand- oder Hosentasche deponieren.

Auch wenn man den funkbetriebenen Schlüssel seines Autos nur verloren hat, ist schnelles Handeln geboten. Um einen Diebstahl zu verhindern, muss man die Werkstatt beauftragen, den Schlüsselcode in der Wegfahrsperre zu löschen und einen neuen Schlüssel zu bestellen. Natürlich muss der neue Schlüssel wieder in der Elektronik angemeldet werden. Wer noch eine Schließanlage ohne Fernbedienung hat, sollte sie austauschen lassen.
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