Richtig dimensionieren statt improvisieren: Bei der Elektroplanung auch künftige Anforderungen berücksichtigen

Verlängerungskabel mit Steckdosenleisten sind echte Stolperfallen - und ein Hinweis darauf, dass die Elektroinstallation nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht wird. (Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/shutterstock)
Ob ein Haushalt eine richtig dimensionierte Elektroinstallation besitzt, lässt sich meist schon an der Anzahl der Verlängerungskabel und der daran angeschlossenen Steckdosenleisten ablesen. Bei einer gut geplanten elektrischen Anlage sollten solche Stolperfallen weitgehend überflüssig sein. Weil nicht jeder Haushalt die gleichen Ansprüche hat, muss sich die Planung am tatsächlichen Bedarf orientieren. "Eine gute Hilfe dabei sind etwa die RAL-zertifizierten sogenannten HEA-Ausstattungswerte unter www.elektro-plus.com", rät Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Deshalb sollte man bei der Elektroinstallation nicht an der falschen Stelle sparen. Eine vorausschauende Planung, die etwa auch künftige Hausautomationsfunktionen berücksichtigt, lohnt sich. Selbst wenn solche Steuerungen heute oft über Funk, also kabellos vernetzt sind, so benötigen Markisen- und Rollladenantriebe, Tür-, Fenster- und Toröffner oder Anlagen für ein Smart Home dennoch einen Elektroanschluss.

Der geringe Mehraufwand, auch an solchen Stellen Elektro-Kupferkabel zu verlegen, erspart späteren Ärger und zusätzliche Kosten durch Nachverlegungen, für die die Wände beschädigt werden müssen. Elektroleerrohre sollten in jedem Fall vorverlegt werden, in die sich auch später noch Kupferkabel einziehen lassen.

Informationen dazu gibt es unter www.mein-haus-kriegt-kupfer.de
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