Lust aufs Verlieben: Körperspracheexperte gibt Tipps für den perfekten Flirt

Ein offenes Lächeln kann der Schlüssel zum Erfolg beim Flirten sein. (Foto: djd/Stefan Verra/thx)
Wer in die neue Flirtsaison mit der festen Absicht geht, sich zu verlieben, wird unter Umständen in seiner Körpersprache verkrampfen. Das sagt Stefan Verra, einer der gefragtesten Körperspracheexperten im deutschsprachigen Raum. Viel besser sei es, erst einmal ganz locker und entspannt zu bleiben und der netten Nachbarin oder dem netten Nachbarn im Straßencafé einfach nur ein Lächeln zu schenken. "Mit dieser Mimik kann man nichts falsch machen, sie wird überall richtig verstanden", so Verra. Viel wichtiger als Worte sei beim Flirten zunächst einmal die Körpersprache. Man sollte offen, interessiert und sympathisch wirken - und vor allem das Smartphone in der Jackentasche verschwinden lassen. "Wer im Café immer nur aufs Display starrt, hat gar keine Chancen auf ,echte' Kontakte und verpasst so viele Flirtmöglichkeiten." Flirttipps gibt Verra beispielsweise unter www.youtube.de und auf seiner Seite www.stefanverra.com.

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte
Warum kann ein Lächeln der Schlüssel zum Erfolg beim Flirten sein? "Es macht uns ,harmlos' - ich wirke damit ungefährlich, das Gegenüber fühlt sich nicht bedroht", erklärt Stefan Verra. Lächeln könne aber auch ein Zeichen von Nervosität sein, damit wirke man viel nahbarer, als wenn man versuche, eine überlegene Selbstsicherheit heraushängen zu lassen. Wer dem Gegenüber zeigen wolle, dass er wichtig sei, sollte das Interesse zudem auf ihn oder sie fokussieren und dem anderen die Körperachse zuwenden. Stefan Verra: "Bei echtem Interesse sind Nase und Nabel auf die Zielperson gerichtet, bei halbem Interesse dreht sich nur die Nase hin."

Erst einmal nicht den "Raum verletzen"
Offenheit signalisiert man dem anderen auch dadurch, dass man Körperstellen wie den Mund, die Augen und vor allem auch die Hände "zeigt" und nicht verdeckt - das sorgt für Vertrauen. "Sonnenbrillen sind insofern beim Flirten ein absolutes No-Go! Auch die Frisur darf nicht zu viel von den Augen verdecken", betont Stefan Verra. Eine wirkliche Annäherung an das Gegenüber sollte im Übrigen erst nach eindeutigen Signalen stattfinden. "Zunächst einmal darf man auf keinen Fall den Raum des anderen verletzen", betont Stefan Verra.
Komme dann tatsächlich ein Gespräch in Gang, sollte man nicht nur von sich erzählen. Zwar wolle der oder die andere gern etwas über sein Gegenüber erfahren. "Aber noch viel besser ist es, wenn der andere über sich reden kann und einen interessierten Zuhörer hat. Deshalb sollte man sein Interesse mit Kopfnicken, Augenkontakt und dem Zuwenden des Körpers zeigen."
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