Für Anlieger gilt wieder die Räum- und Streupflicht: So funktioniert der Winterdienst

Bald ist es wieder so weit... (Foto: Foto Rudolf Ortner, pixelio.de)
Die Stadtreiniger weisen vor Winterbeginn auf die Räum- und Streupflichten der Anlieger hin: Bei Eis und Schnee muss vor jedem Anwesen eine Gehbahn von anderthalb Metern Breite geräumt und gestreut werden. Dafür ist jeder Grundstückseigentümer an seinem Anwesen selbst verantwortlich.
Gibt es keinen Gehweg, muss die Gehbahn auf der Straße angelegt werden. Der geräumte Schnee oder die Eisreste sind neben der Gehbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege sind freizuhalten.
Soweit vor den Anwesen Haltestellen oder Gleiskörpern der Straßenbahn- und Buslinien liegen, wird gebeten, den Schnee so zu lagern, dass die tieferliegenden Niederflurfahrzeuge nicht behindert werden. Falsch gelagerte Schneehaufen können Probleme beim Öffnen der Türen verursachen.
Geräumt und gestreut sein muss die Gehbahn von 7 bis 20 Uhr an Werktagen und von 8 bis 20 Uhr an Sonn- und Feiertagen. Rechtsgrundlage für die Räum- und Streupflicht der Anlieger ist das Bayerische Straßen- und Wegegesetz.
Die städtischen Streugut- und Winterdienstkisten im Stadtgebiet sind ausschließlich für die städtischen Einsatzkräfte aufgestellt und dienen nicht zur Versorgung der Anwohner für ihren Winterdienst. Fahrzeuglenker, die aber an einer Gefällstrecke stecken bleiben, können sich allerdings an der nicht verschlossen Streugutkisten selbst behelfen.
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