Der Unterschied zwischen Frauen und Männern

Frauen legen häufiger als Männer Wert darauf, dass Lebensmittel frei von unnötigen chemischen Zusätzen sind. Foto djd/SGS Germany/istock
Dass Frauen anders einkaufen als Männer, zeigt sich nicht nur dann, wenn es um Schuhe geht. Auch bei der Auswahl der Lebensmittel legen sie andere Maßstäbe an als die Herren der Schöpfung. Das ergab eine repräsentative Verbraucherstudie im Auftrag des unabhängigen Prüfinstituts SGS.

Während Männer mehr Wert auf einen günstigen Preis von Lebensmitteln und auch auf bekannte Marken legen, zeigen sich Frauen beispielsweise anspruchsvoller, wenn es um die Frische der Produkte geht: 91 Prozent wollen, dass die Ware möglichst frisch ist, bei den Männern sind es nur 85 Prozent. Zudem achten 58 Prozent der Frauen darauf, dass die Lebensmittel aus der Region kommen, in der sie leben, während dies nur 49 Prozent der Männer wichtig ist.

Da ist es nur folgerichtig, dass auch mehr Frauen als Männer auf die Herkunftsnachweise der Produkte achten. Test- und Gütesiegel, etwa die Prüfnachweise von der Stiftung Warentest oder von einem unabhängigen Labor wie SGS Institut Fresenius, sind dabei für Frauen entscheidend. Frauen legen zudem deutlich häufiger als Männer Wert darauf, dass Lebensmittel frei von unnötigen chemischen Zusätzen wie Farbstoffen oder Geschmacksverstärkern sind. 28 Prozent der weiblichen Einkäufer bevorzugen zudem Bio- beziehungsweise Ökoprodukte.

Auch in puncto Sauberkeit und Hygiene haben Frauen höhere Ansprüche als der Durchschnittsmann. Gerade beim Einkauf von Fleisch- und Backwaren schauen sie genau hin und machen ihre Kaufentscheidung davon abhängig, welchen Eindruck der Laden oder der Supermarkt in dieser Hinsicht hinterlässt. Auch dass die Mitarbeiter die Hygienevorschriften einhalten, liegt ihnen am Herzen. Der Wunsch vieler Frauen ist es beispielsweise, dass die Angestellten bei der Arbeit Handschuhe tragen.

Frauen sind skeptisch
Frauen sind skeptische Verbraucherinnen. Die Hälfte von ihnen bezweifelt, dass in den Produkten drin ist, was draufsteht, so ein Ergebnis der SGS-Verbraucherstudie 2014. Deshalb studieren Frauen vermutlich auch die Inhaltsangaben deutlich häufiger als Männer. Unsicherheit und Unentschlossenheit beim Lebensmittelkauf beschäftigen Frauen häufig, das bestätigten 81 Prozent der befragten Teilnehmerinnen. Bei Männern liegt dieser Anteil bei nur 74 Prozent. (djd/pt)
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