Den Stress einfach weglachen: Lachyoga sorgt für eine positive Ausstrahlung

Lachen ist oft die beste Medizin. (Foto: Jörg Brinckheger / pixelio.de)
Lachen ist gesund und sogar die beste Medizin - das weiß schon der Volksmund. Und hat damit sogar Recht. Denn regelmäßiges Lachen lindert Stress und verhilft zu einer positiven Ausstrahlung. Schlechte Laune wird durch ausgiebiges Lachen schon im Ansatz verhindert. Mit dem sogenannten Lachyoga lässt sich Lachen sogar jetzt trainieren. Entwickelt wurde es von dem indischen Arzt Madan Kataria. Er stellte fest, dass Lachen - auch wenn es ohne Grund geschieht - gesund sei. Gemeinsam mit seiner Frau schuf er im Jahre 1995 Lachyoga-Übungen. Diese bestehen aus einer Mischung von Atemübungen, Stretching und pantomimischen Lachübungen. Mittlerweile gibt es mehr als 6.000 Lachklubs weltweit.

Lachen reduziert Stresshormone
Cornelia Lutz ist Ernährungs- und Gesundheitsberaterin und Lachyoga-Trainerin in Nürnberg. Sie erklärt, dass es mit der Gelotologie - der Lachforschung - sogar einen eigenen Wissenschaftszweig gebe, der Erstaunliches festgestellt habe: „Durch das intensive Lachen werden Stoffwechsel und Verdauung angeregt, Endorphine werden vermehrt ausgeschüttet und Stresshormone reduziert, das Immunsystem wird gestärkt und unsere Sauerstoffaufnahme verbessert.“

Außerdem gibt es kaum Menschen, für die Lachyoga nicht geeignet sei: „Es wird Lachyoga für Kinder, für Senioren und selbst in Firmengruppen als 'Businesslachen' angeboten, um das Teamgefühl zu stärken, die Kreativität zu fördern und als Entspannungsmethode." Lachyoga sei auf jeden Fall eine Methode, um aus einem emotionalen Tief wieder herauszukommen. Mittlerweile wird Lachyoga selbst in der Schmerztherapie eingesetzt.

Atemübungen zum Entspannen
„Wir beginnen immer mit einem kleinen Warm-up mit Musik, um uns erst mal ein bisschen zu lockern“, erklärt Cornelia Lutz. Dann beginnt der Lachyoga-Teil mit verschiedenen Übungen, dem Schlachtruf „Hohohahaha“ aller Lachyogis und Atemübungen zum Entspannen. Einige Übungen könne man, so Cornelia Lutz, auch sehr gut zu Hause machen. Am lustigsten sei Lachyoga trotzdem in der Gruppe, „weil man sich gegenseitig ansteckt“. Nur bei schweren Formen von Depressionen, so Cornelia Lutz, werde von Lachyoga abgeraten.
Bild: www.pixelio.de
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