Den heimischen Computer richtig schützen: So geht's!

Im Internet gibt es viele Gefahren, die schlimme Folgen für den Computer und seinen Besitzer haben können. Der eigene Computer sollte daher so gut es geht vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden. (Foto: pixabay.com)
Im Internet gibt es viele Gefahren, die schlimme Folgen für den Computer und seinen Besitzer haben können. Der eigene Computer sollte daher so gut es geht vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.

Gefahren finden sich bei Downloads, in sozialen Netzwerken, auf Internetseiten mit selbst aktivierenden Inhalten oder in E-Mail-Anhängen. Aber Viren sind nicht die einzigen Risiken, immer mehr Surfer werden Opfer von Daten-Diebstahl oder sogenannter Spyware.

Spyware sind Spionageprogramme, mit denen jeder einzelne Schritt, der im Internet gemacht wird, verfolgt werden kann. Diese Spionageprogramme gibt es nicht nur auf Webseiten, sondern auch in vielen Apps und Programmen, die zum kostenlosen Herunterladen angeboten werden. Beim Herunterladen installiert sich die Spyware dann automatisch und heimlich.

Die Gefahren von Spyware: Daten- und Identitätsdiebstahl
Auch bei personalisierter Werbung handelt es sich um Spyware. Die gestohlen Informationen, wie persönliche Daten, werden an Unternehmen weitergegeben, die damit Kaufverhaltensprofile für jeden bekannten Internetnutzer anlegen. Diese Verwendung von Spyware ist aber noch harmlos. Hacker und Identitätsdiebe nutzen solche Programme zusammen mit Schadprogrammen, um Passwörter und PINs auszuspionieren oder das Online-Bankkonto zu plündern. Auch vor Identitätsmissbrauch wird nicht zurückgeschreckt. Die Journalistin Tina Groll erfuhr am eigenen Leib, welche Folgen diese Art der Cyberkriminalität haben kann.

Das Bundeskriminalamt gibt an, dass es jährlich über 14 Millionen Fälle von Internetkriminalität in Deutschland gibt, ein Großteil davon bezieht sich auf Phishing, Identitätsbetrug und Angriffen durch Schadsoftware – also genau die Attacken, die durch Spyware möglich gemacht werden können.

Spyware versteckt sich unter anderen Anwendungen auf dem Computer so gut, dass man sie nur sehr schwer finden kann. Zum Glück gibt es heutzutage Programme, die dabei helfen. Sie suchen und entfernen Spyware. Anzeichen dafür, dass ein Computer von Spyware befallen wurde, sind eine verlangsamte Reaktion des PCs, vor allem im Internet. Pop-up Fenster mit Werbung tauchen auf, der Browser hat auf einmal eine andere Startseite, die sich nicht mehr ändern lässt – bei solchen Anzeichen sollte jeder PC-Nutzer stutzig werden. Der Computer wird immer instabiler, Updates von Sicherheitsprogrammen werden abgebrochen, Einträge in der Firewall geändert, bei der Suche mit Suchmaschinen werden eigenartige Ergebnisse angezeigt oder auf dem Desktop werden neue Symbole automatisch hinzugefügt.

Spezialisierte Programm sind die einzige Möglichkeit sich vor Spyware und anderer Malware zu schützen. Auf www.netzsieger.de findet sich ein umfangreicher Test verschiedener Softwarelösungen, der Aufschluss über die verschiedenen Funktionen gibt. Weitere Schutzmaßnahmen beinhalten regelmäßige Updates, einen aktuellen Virenschutz sowie eine Firewall.
In Zeiten von wachsender Internetkriminalität sollte man Daten- und Identitätsdieben keine Chance geben und sich rechtzeitig um einen guten Schutz kümmern. Denn auch wer keine Geschäfte von seinem heimischen PC durchführt: alle persönlichen Daten sind sensibel und sollten vertraulich bleiben.
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