Darauf sollte man im Winter beim Motor und beim Motorenöl achten

Mit kälteren Temperaturen kommt vor allem dem Motorenöl eine besondere Rolle zu. Der Schmierstoff muss sicherstellen, dass der Motor auch bei Minustemperaturen problemlos läuft und nicht beschädigt wird. (Foto: djd/ExxonMobil/Mobil 1)
Ein harter Winter kann Spuren am Fahrzeug hinterlassen - nicht nur äußerlich, sondern auch im Motor. Mit tieferen Temperaturen kommt deshalb vor allem dem Motorenöl eine besondere Rolle zu. "Der Schmierstoff muss sicherstellen, dass der Motor auch bei Minustemperaturen problemlos anspringt und ausreichend vor Verschleiß geschützt wird", betont Michael Wallek, Leiter des Autoschmierstoffgeschäfts bei ExxonMobil. "Kaltstarts bei Minusgraden sind eine hohe Belastung für den Motor und bergen ein hohes Verschleißpotenzial. Es ist wichtig, dass beim Drehen des Zündschlüssels das Öl so schnell wie möglich an die Reibpunkte gepumpt und zwischen den beweglichen Teilen ein verlässlicher Schmierfilm aufgebaut wird", erklärt Wallek.

Auf hochwertiges Motorenöl umsteigen
Ähnlich wie Honig tendiert Öl bei hohen Temperaturen zur Dünnflüssigkeit und bei tiefen zur Verfestigung. Dieses Verhalten bei Wärme oder Kälte wird mit der Viskositätsangabe gekennzeichnet. Bei einem Mehrbereichsöl kann sie beispielsweise 0W-40 lauten. Dabei steht die Zahl vor dem W (0) für die Fließfähigkeit bei niedrigen Temperaturen und der Wert nach dem W (40) für die Viskosität bei hohen Temperaturen. "Der Kaltstart mit einem nicht optimal fließfähigen Schmierstoff ist ein gravierender Beitrag zum Motorenverschleiß", erläutert Michael Wallek. Je kleiner die Zahl vor dem W, desto besser sei das Öl für den Kaltstart und somit vor allem für den Winter geeignet. "Wer Motorschäden vermeiden möchte, sollte sich spätestens bei Wintereinbruch für einen Wechsel zu einem qualitativ hochwertigen Motorenöl entscheiden, das auch bei größter Kälte eine gute und schnelle Schmierung gewährleistet", so Wallek.
Im Rahmen einer GfK-Studie äußerten 44 Prozent der Befragten, dass der Motor bei Kälte durch geeignetes Motorenöl besser laufen würde. Hochleistungsschmierstoffe wie Mobil 1, eine der weltweit führenden Marken für Hochleistungsmotorenöle, verfügen über sehr gute Fließeigenschaften auch bei Kälte und gewährleisten damit einen bestmöglichen Motorschutz über viele Kaltstarts hinweg.

Motorenöl im Winter
Für den Ganzjahreseinsatz in Mitteleuropa empfiehlt der TÜV Nord Öle mit einer vergleichsweise niedrigen Viskosität von 0W-30 bis 0W-40. Sie bleiben auch im Winter leichtflüssig genug. Die Extremtemperaturen, die ein Motorenöl aushält, sind auf dem Etikett zu finden. "Gerade im Winter müssen Autofahrer auf ein Motorenöl achten, dass auch bei kalten Temperaturen optimale Fließeigenschaften aufweist, sonst kommt es im schlimmsten Fall zum Motorschaden", betont Michael Wallek, Leiter Autoschmierstoffgeschäft bei ExxonMobil.
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