Damit es läuft wie geschmiert: Gerade bei Kaltstarts kommt es auf das Motorenöl an

Mehrbereichsöle können sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen genutzt werden. (Foto: djd/www.exxonmobil.com)
Frostige Tage gehen am Fahrzeug nicht spurlos vorüber - sowohl äußerlich in Form von Schmutz und Streusalzresten als auch im Motorraum. Denn bei niedrigen Temperaturen, die noch weit bis ins Frühjahr herrschen können, werden die Motoren stark beansprucht.

"Kaltstarts und Kurzstrecken stellen eine hohe Belastung für den Antrieb dar und gehen auf Dauer an die Substanz", erklärt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine wichtige Schutzfunktion übernehme dann das Motorenöl, das beim Start so schnell wie möglich alle beweglichen Teile zu schmieren hat. Dafür muss das Öl auch bei niedrigen Temperaturen fließfähig sein.

Gute Fließfähigkeit
Daher sollte man sich für ein Motorenöl entscheiden, das im Tieftemperaturbereich nicht zähflüssig wird wie Honig im Kühlschrank, sondern seine Fließfähigkeit behält, mit der es schnell an die Schmierstellen gelangt. Das drückt die Viskositätsangabe aus: So wird beispielsweise mit "0W-40" ein Mehrbereichsöl gekennzeichnet, das sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen genutzt werden kann.

Dabei stehen "W" für "Winter", der Wert vor dem W (also die "0") für die Fließfähigkeit bei Kälte und der Wert nach dem W (die "40") für eine verlässliche Schmierfähigkeit bei hohen Motoren- und Umgebungstemperaturen. "Autofahrer sollten auf ein Motorenöl achten, das auch bei kalten Temperaturen eine optimale Fließfähigkeit aufweist. Sonst stellen sich nicht nur Riefenbildung und Verschleiß ein, sondern es kann im schlimmsten Fall zum Motorschaden kommen", erklärt Dirk Plate von ExxonMobil.

Je niedriger die Zahl vor dem W, desto besser ist das Öl für niedrige Außentemperaturen und den Kaltstart geeignet. Bei Kältekammertests hat etwa der Motorenschmierstoff Mobil 1 mit seiner speziellen Additiv-Technologie seine Fließfähigkeit bei Temperaturen bis -35 Grad bewiesen. Dieser Schmierstoff erreicht die beweglichen Teile des Motors schneller als konventionelle Motorenöle und schützt ihn so über viele Kaltstarts hinweg. Der Vorteil für den Autofahrer: zuverlässiges Starten und Verschleißschutz selbst an extrem kalten Tagen.

Motorenöl für jede Jahreszeit
Autofahrer sollten bei der Wahl des Motorenöls auf dessen Viskosität achten. Die Fließfähigkeit ist wichtig, damit alle beweglichen Teile im Motor schnell erreicht werden. Ist das Öl zu zäh, dringt es nicht schnell genug zu den Schmierpunkten vor und Metall reibt auf Metall. Ist der Ölfilm im Hochtemperaturbereich zu dünn, kann er reißen und einen Motorenschaden verursachen. Hochwertige Mehrbereichsöle gewähren eine optimale Schmierung bei allen Temperaturen und sind damit eine gute Wahl für jede Jahreszeit. Weitere Infos: www.mobil1.de (djd/pt)
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