Auch bei Sommerpneus sollte man auf den korrekten Luftdruck achten

Moderne Sommerreifen sind mit dem neuen EU-Label versehen. Es gibt Auskunft über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Ablaufgeräusch. (Foto: djd/Goodyear)
Viele Autofahrer rüsten jetzt ihr Fahrzeug auf den Sommer um, denn Sommerreifen sind den Anforderungen der wärmeren Witterung auf nasser und trockener Straße viel besser gewachsen als ihre Winterkollegen.

Mit dem neuen EU-Label alles im Blick
Das neue EU-Reifenlabel hilft bei der Suche nach den richtigen Sommerpneus. Es informiert auf einen Blick über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Abrollgeräusch. Moderne Sommerreifen haben bereits gute Labelwerte.

So verfügen beispielsweise mehr als 80 Prozent aller Reifengrößen des "Goodyear EfficientGrip Performance" über die Bestnote "A" in der Kategorie Nasshaftung und ein "B" beim Rollwiderstand. Der Reifen bietet einen hohen Grip auf nasser Fahrbahn sowie kurze Bremswege und hat gleichzeitig einen niedrigen Rollwiderstand und sorgt damit für einen reduzierten Kraftstoffverbrauch.

Korrekter Luftdruck spart Sprit
Dies gelingt aber nur, wenn der Reifenluftdruck korrekt ist. Zu geringer Druck steigert den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch. Durch den Materialverschleiß reduziert sich außerdem das Lebensalter der Reifen. Schon 0,2 Bar weniger als vorgeschrieben führen zu einem Prozent mehr Verbrauch und einer um zehn Prozent geringeren Reifenlebensdauer. Bei einem Minderdruck von 0,6 Bar steigt der Spritverbrauch sogar um bis zu vier Prozent und die Kilometerlaufleistung des Reifens reduziert sich um knapp die Hälfte.

Zudem verschlechtert ein zu geringer Luftdruck die Fahr- und Bremseigenschaften des Wagens. Der Pneu verschleißt schneller und erhitzt sich stärker. Durch die dabei entstehenden Schädigungen im Inneren des Reifens kann es im schlimmsten Fall zu einem Reifenplatzer kommen. Ein überhöhter Luftdruck führt außerdem zu Einbußen beim Fahren, da der Reifen weniger Kontaktfläche zur Straße hat. Die Bodenhaftung nimmt ab, was zu gefährlichen Folgen bei Bremsmanövern führen kann.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfehlen Experten, den Luftdruck am kalten Reifen regelmäßig und vor allem vor längeren Fahrten zu prüfen. (djd/pt).
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