Politik und Bier: Distelhäuser Brauerei auf der Internationalen Grünen Woche

Gemeinsam auf der Grünen Woche (v.l.): Achim Kalweit (Geschäftsführer Distelhäuser Brauerei), Alois Gerig (MdB) und Roland Andre (Geschäftsführer Distelhäuser Brauerei).
Regionalität und Nachhaltigkeit - das waren das Schwerpunktthema der Internationalen Grünen Woche in Berlin, die vor wenigen Tagen mit einem Rekord von 410.000 Besuchern zu Ende ging. 1.650 Aussteller aus 70 Ländern präsentierten sich im Berliner Messegelände - unter ihnen auch die Distelhäuser Brauerei, die am Gemeinschaftsstand des Deutschen Brauerbundes drei ihrer handwerklich gebrauten Bier-Spezialitäten ausschenkte.
Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien besuchten die Grüne Woche. Alois Gerig, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Agrarsprecher der CDU/CSU-Fraktion, kostete am Stand der Distelhäuser deren neue Biere. „Ihr zeigt mit Eurem Einfallsreichtum die hohe Kunst des Bierbrauens. Solche Unternehmen machen mir als Agrarpolitiker viel Hoffnung für die Zukunft", lobte Gerig. Denn regionales und nachhaltiges Denken, wie es die Distelhäuser seit vielen Jahren pflegten, wird nach seiner Überzeugung in der Zukunft eine besondere Rolle spielen. Der Verbraucher werde seine Nahrungsmittel noch bewusster auswählen. „Der Verbraucher muss erkennen, dass er eine Landschaft, wie wir sie in Deutschland haben, nur dann erhalten kann, wenn er sich für Erzeugnisse aus der Region entscheidet“, sagte Gerig.

Was das Brauerhandwerk ausmacht
Die Distelhäuser Brauerei stellte auf der weltweit größten Verbrauchermesse ihre Spezialitäten Distel Blond, Distel Spezial und ein eigens für die Messe gebrautes India Pale Ale vor. Die aus ausgesuchten Rohstoffen der Region hergestellten Biere liegen voll im Trend der so genannten „Craftbiere“, die auf der Grünen Woche für viele Diskussionen sorgten. „Craft waren wir schon immer“, stellt Achim Kalweit, Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei fest. Denn „Craft heißt handwerkliches Brauen. „Das machen wir seit über 200 Jahren“. Die Distelhäuser Bierspezialitäten wie das Distel Blond werden nach althergebrachten, verfeinerten Rezepturen oder längst vergessenen Verfahren wie etwa der Kalthopfung gebraut. „Wir besinnen uns fernab der industriellen Produktion wieder auf die elementaren Dinge, die unser Handwerk ausmachen: aus wenigen ausgesuchten Rohstoffen immer etwas Neues zu kreieren,“ sagt Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. "

Silber- und Goldmedaillen
Der Lohn dieser Mühe spiegelt sich in Auszeichnungen wie einer Silbermedaille für das Distel Blond beim „European Beer Star“ wider. Wenige Tage vor der Abreise nach Berlin hatten die Distelhäuser außerdem erfahren, dass sie mit ihren Biersorten elf Goldmedaillen beim Internationalen DLG-Qualitätswettbewerb gewonnen haben - so viele wie nie zuvor. Eines der neuen „Craftbiere“, das Distel Blond, hatte mit 4,9 von fünf möglichen Punkten die Bestmarke geschafft. Mehr Info: www.distelhaeuser.de
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