Neuer Standort für den Stern

Das Foto zeigt bei der Neueröffnung (v. l.): Joachim Schlereth (Leiter Pkw Betriebsregion Nordbayern), Joachim Reiner (Verkaufsleiter Pkw), Centerleiter  Klaus Langner (Serviceleiter) und Schweinfurts Oberbügermeister Sebastian Remele. (Foto: Daniel Wiener)
Seit Januar 2015 haben sich die Mercedes-Benz Niederlassungen in Nürnberg, Mainfranken und Regensburg zur neuen Mercedes-Benz Vertriebsdirektion Nordbayern zusammengeschlossen. Äußerlich sichtbares Zeichen war nun die Neueröffnung der Schweinfurter Niederlassung im Maintal. Auf 43.300 qm Grundstücksfläche ist ein 8.500 qm großer Gebäudekomplex entstanden, der somit größer als ein Fußballfeld ist. 120 Mitarbeiter finden in den neuen Räumen Arbeit.

„Design und Energieeffizienz“
Neben den Verkaufsräumen besticht die neue Anlage durch einen Werkstattkomplex, der 24 Hebebühnen für Pkws aufweist, sowie sechs Hebeanlagen für Transporter und zwei für Lkws.

Zur Einweihung hatten sich zahlreiche Geschäftskunden und Vertreter der Stadt Schweinfurt eingefunden. Joachim Schlereth, Leiter Pkw der Betriebsregion Nordbayern lobte, auch im Namen von Matthias Matties, dem Leiter Lkw der betriebsregion Nordbayern, vor allem das Engagement des sich in Ruhestand verabschiendenen Centerleiters Klaus Langner, der sich zum Ende seiner Berufslaufbahn noch einmal mächtig ins Zeug gelegt hatte, um ein bestelltes Feld zu hinterlassen. Der Umzug bei laufendem Betrieb vom alt-eingesessenen Firmensitz in der Franz-Schubert-Straße habe allen Beteiligten ein großes Engagement abgefordert. 

Mit dem neuen Autohaus nimmt Mercedes seine erste vollständig mit sparsamen LED-Leuchten ausgestattete Immobilie in Betrieb. Die Stromversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. „Das Beste oder nichts“ – Dieser schon Mercedes-Erfinder Gottlieb Daimer geprägte Ausspruch stand über dem eigenen Anspruch Design-Ansprüche und Energieeffizient miteinander zu verbinden. Die Bauherrengemeinschaft Riedel und Glöckle habe dies vorbildlich umgesetzt, lobte der Hausherr. Spezielle Arbeitsplätze müssen die Welt miteinander verbinden, führte er weiter aus. Bei aller Digitalisierung können und werden auch in Zukuft mechanische Arbeiten wie Reifenwechsel oder Reparaturen von Hand erledigt werden müssen.

Es sei noch gar nicht lange her, dass in Schweifurt jeder vierte Arbeitsplatz von den Aufträgen von Daimler-Benz abhängig war, führte Schlereth weiter aus.  Auch heute noch ist Technologie aus Schweinfurt führend, wenn es um die Weiterentwicklung von Zukunftssystemen geht. Elektromobilität für Smart und B-Klasse oder auch der Abstandsregelautomat sind Produkte aus Schweinfurt. Dass bei einem jüngsten Test ein Mercedes bereits 900 Kilometer ohne manuellen Eingriff gefahren ist, sei einem Lenkassistenten aus Schweinfurt zu verdanken gewesen.

Worte, die auch Oberbürgermeister Sebastian Remele gerne vernahm. Die boomende Wirtschaft in Schweinfurt sei in erster Linie der Automobilzuliefererindustrie zu verdanken. Er sprach in diesem Zusammenhang seinen Dank an die Konzernleitung aus, die im Zuge der Neuausrichtung auf nur noch fünf Niederlassungen im Bereich Nordbayern weiter am Standort festgehalten hat. Schweinfurt stehe damit in einer Reihe mit Regensburg, Nürnberg, Fürth und Würzburg. (el)
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