Im Pflegeheim LudwigsHof wird in der Demenzpflege Großes geleistet

Man muss sich auch was gönnen können: Wellnesstag im LudwigsHof.
Würzburg: LudwigsHof | Wir alle werden, dank der guten gesundheitlichen Versorgung, immer älter. Das wirkt sich stark auf unsere Gesellschaft aus. So war vor 20 Jahren das Thema Demenz kaum präsent: Ein 80-Jähriger galt als hochbetagt und wurde meist von der Familie zu Hause betreut.

Heute, da alle länger im Berufsleben stehen und es die typische Hausfrau, welche die Angehörigenpflege meist übernahm, kaum noch gibt, stehen Gesellschaft und Familie vor neuen Herausforderungen – vor allem wenn es gilt, einen demenzerkrankten Angehörigen zu betreuen.
Viele stoßen in der Pflege schnell an die eigenen Grenzen; professionelle Hilfe ist nötig. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über passende Versorgungsangebote zu informieren. Dies ist im LudwigsHof jederzeit möglich - auch völlig unverbindlich.

Im LudwigsHof in der Kartause 1, einem kleinen und familiären Pflegeheim mit 66 Pflegeplätzen und 50 Mitarbeitern, wird bei der Demenzpflege Großes geleistet. „Alle Bewohner, auch gerade die Menschen mit Demenz, dürfen hier so sein, wie sie möchten und genauso werden sie auch angenommen“, berichtet Heimleiterin Ingelore Bachmann.

Neben der Pflege und der Aromapflege sind in diesem Hause die gerontopsychiatrische (Demenz-) Pflege und Betreuung ebenfalls zertifiziert. Unterstützt werden die Pflegekräfte durch qualifizierte gerontopsychiatrische Fachkräfte und Zusatz-Betreuungskräfte, ebenfalls eigens dafür ausgebildet.

Dieses Team bietet zweimal täglich wechselnde Angebote sowohl in Gruppen- als auch in Einzelbetreuung. Gedächtnistraining, Spielenachmittage und mehr fördern den Geist. Gymnastik stärkt den Körper und erhält die Mobilität. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, etwa in der Koch- und Backgruppe für Demenzkranke, vervollständigen das breite Angebot.

Jahreszeitliche Dekorationen, Feste und ein saisonales Speisenangebot geben ebenso Orientierung wie die regelmäßigen Spaziergänge, Stadt- und Marktbesuche. Mit in das Konzept der Demenzpflege fließt die Aromapflege mit jahreszeitlich passender Raumbeduftung, Appetitanregung, Wellnesstagen und Förderung der Nachtruhe. Darauf ist die ausgebildete Aromaexpertin Silke Müller besonders stolz, kann doch auf Schlaf- und Beruhigungsmittel mit all ihren negativen Begleiterscheinungen weitgehend verzichtet werden.

Das Pflegenest ersetzt die Gurte
Ist im LudwigsHof ein Mensch aufgrund seiner Demenz erhöht sturzgefährdet, darf er in einem „Pflegenest“ schlafen. So ist ein Sturz aus dem Bett ausgeschlossen, andererseits kann auf eine Fixierung verzichtet werden. Solche Maßnahmen sind eine Herzensangelegenheit im LudwigsHof: Hier nimmt man am „Werdenfelser Weg“ teil und lehnt Fixierungen daher ab. „Nichts ist schlimmer, als einen durch Demenz nicht voll einsichtsfähigen Menschen festzubinden und seinen Bewegungsdrang einzudämmen“, so Ingelore Bachmann.

Unverzichtbar bei der Demenzpflege im LudwigsHof sind ein Neurologe und eine Geriaterin. Beide kommen zu regelmäßigen Visiten ins Haus. Ein weiterer Baustein sind die Hausbesuche aller Fachärzte und des Zahnarztes mit einem eigenen Behandlungsraum in der Einrichtung.

Selbstverständlich ist auch die Mitwirkung von Physiotherapie, Logopädie, Fußpflege und Frisör vor Ort.
Das Konzept des LudwigsHofs macht es möglich, die Bewohner ohne große Irritationen für die Betroffenen weitestgehend in Ihrer gewohnten Umgebung mit allem zu versorgen. So fühlen sich alle im LudwigsHof rundum wohl. Mehr Info über das Pflegeheim im Internet: www.bayernstift.de und natürlich direkt vor Ort bei der Heimleitung.
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