gasuf feiert 50-jähriges Bestehen - kommunale Anteilseigner erwerben Mehrheit

Die Gesellschaftervertreter feierten den runden Geburtstag von gasuf (v.l.): Norbert Berres (EZV Energie und Service GmbH Untermain), Thomas Merker (Geschäftsführer der Gasversorgung Unterfranken GmbH), Michael Berninger (Bürgermeister Erlenbach/Main, EZV Energie und Service GmbH Untermain), Reinhold Kellner (Prokurist, Gasversorgung Unterfranken GmbH), Reimund Gotzel (Bayernwerk AG), Gerd Bock (ÜZ-Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH), Edith Volz-Holterhus (Bayernwerk AG), Ludwig Schiebler (Bayernwerk AG), Klaus Ste
Vor kurzem beschlossen die Gesellschafter der Gasversorgung Unterfranken GmbH (gasuf) eine Neuordnung ihrer Anteilsverhältnisse. Dies gab der Würzburger Energieversorger bei einem Festakt in der Residenz bekannt. Zukünftig wird sich gasuf mehrheitlich im Besitz kommunaler Unternehmen aus Unterfranken und Südhessen befinden.

Bei einem Festakt anlässlich des 50. Jubiläums in der Würzburger Residenz mit 180 geladenen Gästen blickte der Geschäftsführer der gasuf, Thomas Merker, auf Meilensteine der Firmenchronik zurück. „Welcher der fünf Mitarbeiter hätte sich 1964 wohl vorstellen können, dass wir heute 30.000 Haushalte und Betriebe mit Erdgas und Wärme beliefern würden“, fragte der Geschäftsführer im Hinblick auf die sehr erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Mit 68 Konzessionen in unterfränkischen Städten und Gemeinden sei gasuf zu einem in der gesamten Region verwurzelten Mittelständler gewachsen. Dabei wurde stets Wert auf Investitionen in eine moderne Energieversorgung und die Stärkung der heimischen Wirtschaft gelegt. „Wir arbeiten eng mit unseren Konzessionspartnern zusammen und sorgen mit mehreren Projekten für eine zukunftsfähige und umweltschonende Erdgas- und Wärmeversorgung in Unterfranken“, sagte Merker.

Im Rahmen der Veranstaltung gab Merker bekannt, dass die beiden Gesellschafter Überlandzentrale Lülsfeld-Beteiligungs-GmbH (ÜZ) und die EZV Energie- und Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Wörth ihre Gesellschaftsanteile auf 25 bzw. 15 Prozent aufgestockt haben. Mit der HSE Entsorgung GmbH, Darmstadt, die weiterhin 11,05 Prozent an gasuf hält, befindet sich das Unternehmen künftig mehrheitlich in kommunaler bzw. genossenschaftlicher Hand.

Möglich wurde dies, weil die AVG Beteiligungs-GmbH aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden ist und ihre Anteile an die ÜZ bzw. EZV veräußert hat. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die Bayernwerk AG, ist künftig zwar nur noch mit 48,95 % an der gasuf beteiligt, bleibt aber weiterhin größter Gesellschafter. Merker ist davon überzeugt, dass mit diesen Änderungen im Gesellschafterkreis der Marktauftritt der gasuf gestärkt und die regionale Identität sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter erhöht wird.
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