Des eigenen Glückes Schmied: In der Goldschmiede am Theater können Brautleute ihre eigenen Ringe herstellen

Jeder Ring, den Goldschmiedemeister Andreas Zawadowicz herstellt, ist ein Unikat – genauso wie sein Träger.
 

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben sein: Alles ist perfekt vorbereitet, das Brautkleid nach Maß gefertigt, der Blumenschmuck in den Lieblingsfarben bestellt. Da sollen auch die Trauringe nicht „von der Stange kommen“. In der Würzburger Goldschmiede am Theater in der Spiegelstraße können Brautpaare ihre Ringe nicht nur entwerfen, sondern auch selbst schmieden.

Die wichtigste Zutat für den perfekten, selbst geschmiedeten Ring ist: Zeit. „Bevor es ans Schmieden geht, führen wir mit dem Paar ein umfassendes Beratungsgespräch“, sagt Goldschmiedemeister Andreas Zawadowicz. In dem Gespräch erklärt er seinen Kunden, wie ein Ring hergestellt wird, welche Materialien zur Verfügung stehen, und er sammelt mit dem Paar Ideen, wie der Ring aussehen könnte.

Sollten dem Paar die besten Ideen erst während der Herstellung kommen, ist das auch kein Problem: „Änderung während der Erstellung sind meist noch möglich - diese individuelle Anpassung hat man beim Fertigkauf nicht.“

Ein verblüffendes Ergebnis
Nach sechs bis acht Stunden sind die Ringe dann fertig – und oft sind die Paare überrascht, wie „professionell“ die Ringe aussehen, obwohl sie doch von „Laien“ geschmiedet wurden. Das liegt an der Anleitung, die Andreas Zawadowicz seinen Kunden gibt – und selbstverständlich legt der Meister selbst Hand an, wenn es etwas komplizierter wird. Am Schluss werden die Ringe noch poliert und zur „Ringtaufe“ in einem Glas Sekt überreicht.

Übrigens: Paare, die in der Goldschmiede am Theater ihre eigenen Ringe herstellen möchten, zahlen dafür keinen Aufpreis – die Ringe kosten „selbstgeschmiedet“ nicht mehr als nach der Herstellung. Wer mag, kann eigenes Gold, etwa alten Schmuck von den Großeltern, in die Ringe einarbeiten. Damit werden die Stücke noch persönlicher – und sogar günstiger, da am „Rohmaterial“ gespart wird. Und selbstverständlich dürfen die Kunden während ihrer Schmiedearbeiten Erinnerungsfotos schießen.

Beratung und Herstellung aus einer Hand
Goldschmiedemeister Andreas Zawadowicz verfügt über stolze 30 Jahre Berufserfahrung, davon zehn Jahre als selbstständiger Goldschmied in Frankfurt. Zu seinem Angebotsspektrum zählen die Neuanfertigung von Einzelstücken, Umarbeitungen (ideal für alten Schmuck, den Sie nie tragen – der Goldschmiedemeister zaubert daraus Ihr neues Lieblingsstück), die Umsetzung individueller Kundenideen, Schmuckreparaturen, Gravuren, Perlenknoten und der Goldankauf.

Die oberste Priorität des Goldschmiedemeisters: Für jeden Kunden nimmt er sich viel Zeit. „Das Beratungsgespräch ist das A und O. Es gibt immer viele Fragen zu klären, auch weil so viele verschiedene Materialien und Formen zur Verfügung stehen.

Ein großer Vorteil: Beratung, Herstellung und Verkauf kommen in der Goldschmiede am Theater aus einer Hand: „Für viele ist Juwelier und Goldschmied das gleiche – das stimmt aber nicht“, sagt Andreas Zawadowicz. „Denn der Goldschmied macht als Handwerker alles selbst – ein Juwelier ist eher der Verkäufer.“

Kontakt: Goldschmiede am Theater, Würzburg, Spiegelstraße 23, Tel. (0931) 71 05 04 07, E-Mail info@goldschmiede-wuerzburg.com
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