Bauzentrum Kuhn: Belegschaft arbeitet für den guten Zweck

Die gesamte Belegschaft des Bauzentrums Kuhn mit Geschäftsführer Karl Dengel. In der ersten Reihe (6. v. r) Gabriele Nelkenstock vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“, ganz rechts Bernhard Elsässer (Kinderhospiz „Sternenzelt“ Mainfranken e.V.). (Foto: Foto Raymond Roth)
Sehr zufrieden zeigte man sich bei der Firma Bauzentrum Kuhn in Lengfurt mit dem Verlauf des 25. verkaufsoffenen Sonntags am Sebastiani-Sonntag. Und wie bei jedem verkaufsoffenen Sonntag gab es am Ende eine Spende für einen guten Zweck.
Geschäftsführer Karl Dengel sprach allen Mitarbeitern seine Hochachtung für ihre tatkräftige Mitarbeit aus. An diesem Sonntag drängten sich trotz des sehr kalten Wetters gut 800 Besucher auf dem Gelände des Bauzentrums. Wieder einmal haben alle Mitarbeiter der Firma mit Freunden und Verwandten mitgeholfen. „Vielen Dank an Euch alle, und Hut ab vor so viel Engagement“, sagte Dengel. Gemeinsam wurde bei der Einrichtung verschiedener Angebote zugepackt und sich am Sonntag mehrere Stunden um die vielen interessierten Kunden gekümmert.

Traditionell hat die Belegschaft der Firma Baustoffe Kuhn den gesamten Lohn dieses Tages gespendet. Empfänger waren gleich zwei Einrichtungen, die jeweils einen Betrag von 750 Euro erhielten: Erstmals erhält der 2002 gegründete Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“, vertreten durch Gabriele Nelkenstock, eine solche Spende.

Kinder sind immer auf Hilfe angewiesen
Nelkenstock arbeitet jetzt ehrenamtlich schon 25 Jahre neben ihrem Beruf für den Verein, zusammen mit ihrer stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Anke Lederer. „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ benötigt trotz der gut vier Millionen Euro, die man in den letzten Jahren gesammelt habe, ständig weitere finanzielle Hilfe, um beispielsweise zusätzliches Personal zu bezahlen, damit die Krebsstationen bei ihrer Arbeit wenigstens ein bisschen entlastet werden. Außerdem unterstützt der Verein seit jüngstem die Forschung durch die Gründung der Stiftung „Forschung hilft“.

Die zweite Spende ging an den Verein „Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken e.V.“ in Marktheidenfeld. Dessen Vertreter Bernhard Elsesser bedankte sich dafür, dass man auch schon früher mit Spenden bedacht worden sei: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es - wie hier die Familie Dengel und die Firma Kuhn.“

Der Hospizverein benötige ständig Unterstützung für die Arbeit, die immer weiter angewachsen sei. „Wir müssen uns vor allem um die Familien der betreuten Kinder kümmern, gerade auch um die Geschwisterkinder, damit diese nicht das Gefühl haben, vernachlässigt zu werden.“ Zudem organisiert der Verein einmal im Vierteljahr ein Mütterfrühstück, bei welchem sich die Mütter der betreuten Kinder zum Gespräch treffen, und seit neuestem einmal im Jahr ein Treffen für alle betroffenen Familien.
Weitere Spenden werden nach endgültig fertiggestellter Bilanz dieses Sonntags zu einem späteren Termin erfolgen können.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.