Ärger bei Rückgabe des Leasingfahrzeugs: Expertentipp von Laudam & Partner

Rechtsanwalt Frank Laudam.
Oftmals gibt es zwischen dem Autohaus und dem Nutzer eines Leasingwagens Meinungsverschiedenheiten betreffend Kratzer und Dellen bei der Rückgabe des Fahrzeugs nach Ablauf des Leasingvertrages. Hierzu hat das Amtsgericht Leipzig mit Urteil vom 20. Februar 2013 eine interessante Entscheidung getroffen:
Weist das Fahrzeug bei Rückgabe einen verbogenen Stoßfänger auf, handelt es sich um normale Gebrauchsspuren, die keinen ausgleichspflichtigen Minderwert begründen. Dies gilt auch bei Lackschäden wie Kratzern und leichten Schrammen, wenn das Fahrzeug überwiegend in einem viel befahrenen Stadtgebiet genutzt wurde und eine Laufleistung von 60.000 km vorliegt.
Selbst auf ein durch den Leasinggeber eingeholtes Gutachten muss sich der Leasingnehmer nicht einlassen, da dieses in der Regel nur Ausführungen zu den Reparaturkosten enthält, nicht jedoch dazu, ob die konkrete Abnutzung des Fahrzeuges vertragsgemäß ist.

Kontakt: Laudam & Partner, Rechtsanwälte
Kanzlei Würzburg, Eichhornstraße 3, Tel. (0931) 35 39 186, Fax (0931) 35 39 016, E-Mail wuerzburg@rae-laudam.de, Web www.rae-laudam.de
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