Würzburger Journalist: Martin Wagner ist ab Mai Hörfunkdirektor beim BR

Neuer Hörfunkdirektor des BR: Martin Wagner (Foto: Foto: Bayerischer Rundfunk/Markus Konvalin)
München/ Würzburg Am 1. Mai tritt der 1954 in Würzburg geboren Martin Wagner seine Stelle als Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR) an. Der Rundfunkrat stimmte der Berufung des 59-Jährigen bisherigen Leiters des Studios Franken, Nürnberg, schon im Dezember 2013 zu. Wagner ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Als Hörfunkdirektor werde Wagner maßgeblich am trimedialen Umbau des BR mitarbeiten, teilte BR-Intendant Ulrich Wilhelm mit. In seine Verantwortung fielen künftig die Programmbereiche Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3, BR Klassik - und somit auch dessen für Ende des Jahres geplante umstrittene Digitalisierung - sowie die Klangkörper des BR. Sein Vertrag habe eine Laufzeit von fünf Jahren, teilte der BR mit.

Nahost-Korrespondent der ARD in Tel Aviv
Martin Wagner sammelte zunächst in Würzburg Erfahrungen im Printjournalismus, ehe er 1979 im BR-Regionalstudio Mainfranken in Würzburg als Redakteur anfing, arbeitete dann in der aktuellen Redaktion "Zeitfunk" in München. 1989 ging er als Nahost-Korrespondent der ARD nach Tel Aviv und berichtete unter anderem über den Golfkrieg von 1991 und die Ermordung des israelischen Premierministers Jitzchak Rabin im Jahr 1995.

BR-Hörfunk-Korrespondent in Washington
Von 1996 bis 2001 war Martin Wagner in München stellvertretender Nachrichtenchef des Hörfunks. Seine Arbeit als BR-Hörfunk-Korrespondent in Washington begann 2001 an seinem zweiten Arbeitstag mit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September. Es folgten unter anderem der Krieg der USA gegen die Taliban in Afghanistan und im Jahr 2003 der Angriff auf den Irak. Nach seiner Rückkehr wurde er 2008 Leiter der Redaktion Politik, Studio Berlin und Ausland, dann im August 2009 Leiter des Studios Franken.
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