Würzburg-AG zur Bahnhofsanierung: Knapp 5.500 Unterschriften in zehn Tagen

Auf dem Weg zur Sitzung des „Runden Tisches“ in der WVV am Haugerring, die Ergebnisse der Unterschriftensammlung im Gepäck AG-Vorstandsmitglied Klaus Walther (rechts) und Gunther Schunk (Vogel Business Medien, Aktionär der Würzburg AG und Mitinitiator der Aktion).
Die Anzeigenkampagne und Unterschriften-Aktion der Würzburg AG vor Weihnachten zur Sanierung der Gleisanlagen des Hauptbahnhofes in Würzburg hat ein stolzes Ergebnis gebracht: 5460 Unterschriften über Internet, E-Mail, Briefe und Listen in nur zehn Tagen belegten, dass die „Bürgerinnen und Bürger aus der Region Würzburg den Umbau des Hauptbahnhofes bis zu Beginn der Landesgartenschau im April 2018 wollen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Würzburg AG.

Am Freitag vor Weihnachten wurde die 2. Sitzung des „Runden Tisches“ durchgeführt, der bekanntlich von Landtagspräsidentin Barbara Stamm angeregt und von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer zu einer ersten Sitzung Mitte Oktober eingeladen wurde. Damals waren neben Vertretern der Stadt, der WVV und der Bundesbahn Abgeordnete aus der Region dabei. Für die Staatsregierung nahm Gerhard Eck als Staatssekretär an der Sitzung teil. Der Grund für die Initiative lag darin, dass, wie es damals hieß, die längst fällige und für Würzburg, sein Umland und ganz Unterfranken wichtige Sanierung der Gleisanlagen des Hauptbahnhofes in Würzburg ins „Stocken geraten war und drohte, aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen der Beteiligten über den notwendigen Grundwasserschutz bei der Ausführung der Maßnahme um Jahre verzögert zu werden“.

Staatssekretär Eck, der die Unterschriftensammlung bereits am Donnerstag vor Weihnachten von der Würzburg AG für die Sitzung am Freitag überreicht bekommen hat, sagte angesichts des Ergebnisse, er bedankte sich für das Engagement der Bürger und der Würzburg AG und hat laut einer Mittteilung der AG erklärte: „Ich setze mich dafür ein, dass es bis zur Landesgartenschau 2018 einen barrierefreien und vorzeigbaren Gleiszugang am Würzburg Hauptbahnhof geben wird.“

Die anstehende Sitzung des „Runden Tischs“ war auch der Grund dafür, dass die Laufzeit der Unterschriftenaktion nur zehn Tage dauerte. Unterstützer hatten diese relativ kurze Laufzeit der Aktion kritisch moniert, weil sie verhindert habe, „dass noch deutlich mehr Unterschriften zusammengetragen werden konnten“. Besonderen Dank gebühre den vielen Privatpersonen, die durch das Sammeln von Unterschriften bei Weihnachtsfeiern, im Freundeskreis und in Geschäften dazu beigetragen haben dieses beeindruckende Ergebnis zu erzielen. Gut 3.000 E-Mails kamen über die speziell eingerichtet Internetseite, die restlichen Unterschriften kamen auf Listen bei der Würzburg AG an, berichtete die Gesellschaft.
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