Wolfgang Baumann greift an: Neujahrsempfang der Wählergemeinschaft „Zukunft für Würzburg“

Beim Neujahrsempfang der ZfW (v.l.): Christiane Kerner, Wolfgang Baumann, Moderatorin Rita Schulz-Hillenbrand, Bernd Mars.
„Ich werde meine Erfahrungen und mein Wissen gerne als Oberbürgermeister für Würzburg einbringen.“ Mit diesen Worten begrüßte Wolfgang Baumann, OB-Kandidat der überparteilichen Wählergemeinschaft „Zukunft für Würzburg“, über 150 Gäste beim Neujahrsempfang im großen Saal des Würzburger Matthias-Ehrenfried-Hauses.
Baumann, seit 2008 Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule für Musik Würzburg sowie des Kulturforums Mainfranken (seit 2009), beklagt eine „Vernachlässigung“ der Stadt durch die OB-Mitkandidaten und städtischen Referenten Al Ghusain und Schuchardt: Dass sie monatelang die möglichen Kosten für die Sanierung des Mainfrankentheaters dem Stadtrat und der Öffentlichkeit verheimlicht haben, sei „unverständlich und nicht akzeptabel.“ Hart geht Baumann in dieser Sache mit seinen Mitbewerbern um das Amt des Oberbürgermeisters ins Gericht: Der Kulturreferent habe sein Referat nicht im Griff und der Kämmerer habe nicht die Durchsetzungskraft, die unterschiedlichen Strömungen in der Verwaltung zu bündeln, geschweige denn die verschiedenen Fraktionen im Stadtrat zu tragfähigen Entscheidungen zu führen.

„Zwölf Jahre Stillstand“

Wie zuvor die Kabarettistin Birgit Süß (kandidiert auf der gleichen Liste wie Wolfgang Baumann)  schießt sich Baumann im Anschluss auf die stockende Entwicklung rund um den Würzburger Bahnhof ein, die er als bürgernaher Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Tätigkeitsschwerpunkten in den Bereichen Infrastruktur und Städteplanung in- und auswendig kenne.
Seine bundesweite berufliche Präsenz, so Baumann, ermögliche ihm einen sehr guten Überblick über das vergangene „Würzburger T(h)al der Rosen“, das der Unternehmer Bernd Mars (ebenfalls ZfW-Kandidat) in einem vorangegangenen Redevortrag durchschreitet. Und weil auch Rosenthals Amtsvorgängerin „zahlreiche handwerkliche Fehler“ begangen habe, lautet Baumanns Fazit: „Zwölf Jahre Stillstand in Würzburg sind genug.“
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