Wissenswertes über die Geschichte der Würzburger Kickers

Würzburger Kickers Geschichte
 
Würzburger Kickers

Die Nachkriegsjahre: Würzburg als fester Bestandteil der Bayernliga

Der 1907 gegründete Verein spielte in der Nachkriegszeit lange in der damals dritthöchsten Spielklasse, der Bayernliga. 1977 gelang den Rothosen sogar der Aufstieg in die zweite Bundesliga Süd, es folgte jedoch nach nur einer Saison der direkte Wiederabstieg.

Die 80er: Würzburg im Amateurfußball

Mit dem Abstieg aus der Bayernliga in die Landesliga Nord im Jahre 1983 verschwanden die Würzburg Kickers für lange Zeit aus dem Profifußball. 1990 gelang zwar erneut der Aufstieg in die Bayernliga, auch hier folgte aber im nächsten Jahr der erneute Abstieg. In den 90er Jahren spielte Würzburg in den verschiedenen Amateurklassen, musste 2003 sogar in die siebtklassige Bezirksliga absteigen. Hier wurde Würzburg in der Saison 03/04 Meister und arbeitet sich seitdem kontinuierlich durch die verschiedenen Spielklassen wieder nach oben.

In der aktuellen Saison 16/17 spielt Würzburg nach zwei Aufstiegen in Folge wieder in der zweiten Bundesliga und behauptet sich dort derzeit auf dem 6. Tabellenplatz.

Würzburgs Ambitionen, in den Profifußball zurückzukehren

Die sportlichen Erfolge der Rothosen in der jüngsten Zeit sind kein Zufall. Der Verein startete 2013 eine breit angelegte Werbekampagne, um Sponsoren zu gewinnen und in die oberen Ligen zurückzukehren. Unter dem Motto „Würzburg braucht Profis“ wurden hohe Beträge akquiriert und die Bedingungen für professionellen Fußball deutlich verbessert.

2014 wurden 14 neue Spieler verpflichtet, im Gegenzug verließen 14 bisherige Akteure der Mannschaft den Verein.

Mit dem neu zusammengestellten Kader aus Profispielern und jungen Nachwuchstalenten gelang es Würzburg, in die dritte Bundesliga aufzusteigen und dort am Ende den dritten Platz zu belegen. Damit qualifizierten sich die Kickers für die Relegationsspiele, welche erfolgreich mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga beendet werden konnten. Somit ist Würzburg nun zwei Jahre in Folge aufgestiegen. Es bleibt abzuwarten, ob das ehrgeizige Konzept weiter so konsequent verfolgt wird und wir Würzburg möglicherweise bald sogar in der ersten Liga begrüßen dürfen.

Würzburgs Fans waren auch in den unteren Spielklassen engagiert

Obwohl der Verein lange Jahre im Amateurfußball spielte, haben die Würzburg Kickers eine sehr aktive Fanszene. Spektakuläre Choreografien sorgten immer wieder für Aufmerksamkeit. Vor allem der B-Block der Würzburger ist für sein Engagement bekannt.

Nicht nur bei den Spielen, auch bei Arbeitseinsätzen im Stadion zeigen de Würzburger Fans ihre Unterstützung für den Verein.

Quo Vadis, Würzburg?

In den ersten Spielen der Saison konnten die Kickers durch engagiertes Spiel und viel Kampfgeist überzeugen. Würzburg hat damit zu Saisonbeginn gezeigt, dass die aus „alten Hasen“ und vielen jungen Spielern zusammengesetzte Mannschaft sehr gut in der 2. Liga mithalten kann. Zur Zeit belegen die Würzburger Kickers nach sieben Spielen den sechsten Tabellenplatz.

Würzburg rührt weiterhin kräftig die Werbetrommel um weitere Einnahmen zu erzielen, die der Förderung der Mannschaft dienen sollen. Mit zahlreichen namhaften Sponsoren stehen die Chancen gut, dass Würzburg auch weiterhin auf Erfolgskurs bleibt.

Dieses Jahr erscheint ein Aufstieg in die erste Bundesliga noch relativ unwahrscheinlich, viele Experten rechnen aber damit, darunter auch Namenhafte Buchmacher, dass Würzburg es in den kommenden Jahren bis nach ganz oben schaffen wird. Bei der Geschwindigkeit, mit der sich der Verein in den vergangenen Jahren entwickelt hat, ist auf jeden Fall mit der ein oder anderen weiteren Überraschung zu rechnen.

Würzburger Kickers in Zahlen

– Gründung: 1907
– erster Aufstieg in die 2. Liga: 1977
– Tiefpunkt der Vereinsgeschichte: Abstieg in die Bezirksliga 2003
– Aufstieg in die 3. Liga: 2015
– Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2016
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