Weltwärts: In Afrika Kinder unterrichten

Wer neugierig ist, was Hanna in Afrika erleben wird, kann ihren Blog verfolgen: www.hanna-tansania.blogspot.com
Von ihren Freunden aus Deutschland wird sich Hanna Wenzel aus Sennfeld bei Schweinfurt erst einmal für ein Jahr lang verabschieden müssen. Dafür wird sie viele neue Freundschaften in Afrika schließen können! Hanna wird Ende August ein Jahr lang als Freiwillige in Tansania arbeiten. Vor kurzem erst hat sie ihr 1. Staatsexamen für Förderlehrer in Freising absolviert und möchte nun vor ihrem Referendariat einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Afrika machen.

Schon seit Beginn ihrer Ausbildung vor drei Jahren stand für Hanna fest, dass sie einmal eine komplett andere Kultur kennen lernen möchte und da fiel die Wahl sofort auf Afrika. Vor einem Jahr hat sich die Sennfelderin sich dann bei Weltwärts beworben. Weltwärts wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen und mittlerweile sind mit dieser Organisation rund 20.000 Freiwillige ausgereist.

Und so wird sie nun bald in der Kigori Primary School in Kigori arbeiten, welche eine Vorschule sowie die Klassen 1 bis 7 umfasst. „Allein in der Vorschule gibt es 98 Kinder und in der Primary-Schule 491“, so Hanna. Betreut und unterrichtet werden die Schüler von elf Lehrern und drei Eltern. Der Unterricht findet von 8 bis 14 Uhr statt und die Schulsprache ist Swahili. Deswegen büffelt Hanna fleißig die neue Sprache. „Bisher gab es an dieser Schule noch keine Freiwilligen, deswegen sind die genauen Aufgaben noch nicht festgelegt, allerdings hoffen wir die Lehrer durch unsere Anwesenheit unterstützen zu können“, so die 25-jährige.

Wohnen wird Hanna mit einer anderen Freiwilligen aus Deutschland in einer kleinen Hütte, in dem es weder Betten, noch Badezimmer und eventuell auch keinen Strom geben wird. „Wir hätten auch im luxuriöseren Gästehaus des Rektors wohnen können, doch wir möchten möglichst schnell Kontakt knüpfen, um die Kultur hautnah erleben zu können. Luxus und Komfort ist da eher hinderlich. Ansonsten lasse ich alles auf mich zukommen.

Auch das Heimweh ist eine gefürchtete Nebenwirkung, doch zur Not werden dagegen Skype-Gespräche mit Familie und Freunden aus Deutschland helfen. (ftb)
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