Weltladen und Montagsspaziergänger sammelten für Flüchtlinge

V. l.: Wigbert Baumann von den Würzburger Montagsspaziergängern, Thomas Mitschke vom Weltladen, Jenifer Gabel (Montagsspaziergänger) und Eva Peteler, ehrenamtliche Helferin im Asylbewerberheim, freuen sich über die Spenden für die Flüchtlinge.
Vor wenigen Tagen übergaben der Weltladen und die Würzburger Montagsspaziergänger 600 Euro in bar und kistenweise Sachspenden an Eva Peteler, ehrenamtliche Helferin in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Würzburg. Damit sollen das Flüchtlingsmagazin „Heimfocus“ und das „Heimcafé“ unterstützt werden.
Bereits zum dritten Mal haben der Weltladen und der Würzburger Montagsspaziergang in der Vorweihnachtszeit eine Spendenaktion für die Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber (GU) gestartet. 600 Euro haben die Teilnehmer der Spaziergänge und Kunden des Weltladens in den letzten Wochen allein an Bargeld gespendet.

Sponsor für Heimfocus gesucht
„Damit ist die Produktion einer weiteren Ausgabe des ‚Heimfocus’ gesichert“, freut sich Eva Peteler, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der GU engagiert und die Spenden stellvertretend entgegen nahm. Das Magazin „Heimfocus“, das von Flüchtlingen und Unterstützern seit 2010 herausgegeben wird, ist aufgrund gestiegener Kosten für die Gestaltung in seinem Fortbestehen bedroht. Deshalb suchen die Macher des Heftes – darunter der Träger des Würzburger Friedenspreises Addis Mulugeta – nach einem langfristigen Sponsor. Interessierte Unternehmen oder Privatpersonen können per E-Mail an contact@heimfocus.net mit den Herausgebern Kontakt aufnehmen.

"Heimcafé" in der Gemeinschaftsunterkunft
Neben Geldmitteln wurde auch wieder um Sachspenden in Form von Kaffee, Tee, Plätzchen und anderen haltbaren Lebensmitteln gebeten. Diese kommen dem „Heimcafé“ zugute: Dieses findet immer montags in einem Gemeinschaftsraum in der GU statt und bietet eine Möglichkeit für Lager-Bewohner und Einheimische, sich kennenzulernen. Um das Überwinden von Sprachbarrieren zu erleichtern und den Flüchtlingen trotz finanzieller Notlage wenigstens ein Stück weit die Teilhabe am Leben in der Stadt zu ermöglichen, sammelte man zudem Wörterbücher und Fahrscheine für den Öffentlichen Nahverkehr.
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