Vortragsreihe an der Uni: „Arzneimittel im Blickpunkt“

„Arzneimittel im Blickpunkt“ ist Thema einer Vortragsreihe des Instituts für Pharmazie und Lebensmittelchemie der Universität Würzburg. Foto: I-vista/pixelio.de (Foto: I-vista/pixelio.de)
Würzburg Gefälschte Medikamente, kindgerechte Arzneiformen, Mittel gegen seltene Krankheiten: Eine öffentliche Vortragsreihe des Instituts für Pharmazie und Lebensmittelchemie der Universität Würzburg dreht sich im Sommersemester rund um das Thema Arzneimittel. Die Reihe startet am Mittwoch, 9. April.

Medikamente sind meistens das preiswerteste Mittel, um Erkrankungen zu behandeln. Deshalb hat jeder Mensch im Lauf seines Lebens Kontakt mit Medikamenten, deshalb werden sie in den Medien täglich beworben. So bildet sich jeder eine Meinung zu Medikamenten, ohne jedoch die notwendigen Vorkenntnisse zu haben, heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle der Universität.

Fachleute aus verschiedenen wissenschaftlichen Gebieten diskutieren
Das Institut lässt deshalb in der öffentlichen Vorlesungsreihe „Arzneimittel im Blickpunkt“ verschiedene Facetten von Medikamenten diskutieren, und zwar von Fachleuten des jeweiligen Gebietes. Zur Sprache kommen unter anderem aktuelle Herausforderungen, Seuchen, modernste biologische Arzneimittel, Fälschungen aus dem Internet, kindgerechte Arzneiformen und geschichtliche Aspekte der Arzneimittelentwicklung.

Bevölkerung eingeladen - Eintritt ist frei
Eingeladen zu den Vorträgen und deren Diskussion sind die Studenten aus der Pharmazie, den Naturwissenschaften, der Medizin und aller anderer Fakultäten, aber auch die fränkische Bevölkerung. Der Eintritt ist frei, die Vorträge finden mittwochs von 19 bis 21 Uhr im Hörsaal 001 des Hörsaalgebäudes Z6 am Hubland statt. Finanziell unterstützt wird die Reihe vom Universitätsbund Würzburg und von der Novartis Pharma GmbH.

Themen der Vorträge im April
Die Vortragsreihe beginnt am 9. April mit dem Thema „Arzneimittelentwicklung in der Geschichte – ein historisch-kritischer Rückblick, Prof. Dr. Christoph Friedrich, Pharmazie, Universität Marburg. Die nächsten Themen sind „Alles Fälschung – Arzneimittel aus der Apotheke oder aus dem Internet?“, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz; Universität Frankfurt/Main (16. April), „Sind Seuchen Vergangenheit?“, Prof. Dr. Jörg Hacker, früher Professor an der Universität Würzburg, heute Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Halle/Saale (23. April), „Biopharmazeutika – die Arzneimittel der Zukunft?“, Prof. Dr. Theo Dingermann, Pharmazie, Universität Frankfurt/Main (30. April).

Informationen über die weiteren Themen und Kontakte
Im Internet unter der Adresse http://www.pharmazie.uni-wuerzburg.de/Aktuell/a240...
Kontakte: Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie, Universität Würzburg, T (0931) 31-85460, holzgrab@pharmazie.uni-wuerzburg.de
Bild: www.pixelio.de
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