Uni rechnet mit neuem Rekord an Studierenden

Willkommen in Würzburg: Dieses Jahr treten über 4.000 Erstsemester ihr Studium in der Domstadt an. Pressestelle der Universität (Foto: Pressestelle der Universität)
Würzburg Die Julius-Maximilians-Universität rechnet mit einem neuen Rekord an Studierenden: Zum 1. Oktober haben sich 26.934 Studierende eingeschrieben, darunter 4.036 Studienanfänger. Wir rechnen „in den nächsten Wochen noch mit einer weiteren Zunahme an Studierenden“. Damit ist „sehr wahrscheinlich dass der bisherige Rekord von 27.334 Studierenden im Wintersemester 2013/2014 noch übertroffen wird.“ Dies vermeldete die Pressestelle der Universität. Die Zahl der Erstsemester ist in Bayern ein wichtiger Faktor bei der staatlichen Geldvergabe für die Universitäten.

Die Vorlesungszeit hat am Montag, 6. Oktober begonnen. Auf der Basis der aktuellen Studentenzahlen haben 15.436 Studentinnen und 11.498 Studenten ihre Studien begonnen oder fortgesetzt. Der Frauenanteil liege bei 57,3 Prozent und sei damit im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich geblieben. Ebenfalls kaum verändert habe sich der Anteil der Studentinnen bei den Studienanfängern: Er betragt nunmehr 59,4 Prozent und nicht mehr 60 Prozent, wie im Wintersemester 2013/14.

Niedrige Studierendenzahlen aus dem Ausland
1.948 ausländische Studierende hätten sich bislang eingeschrieben. Ihr Anteil an der Zahl der insgesamt Studierenden liege damit an der Würzburger Universität bei 7,2 Prozent. Bundesweit betrug im Wintersemester 2013/2014 der Anteil der ausländischen Studierenden an allen Studierenden (ca. zweieinhalb Millionen) 11.3 Prozent (Quelle: Studentenstatistik Statistisches Bundesamt).

Größte Fakultät: Philosophische Fakultät mit 6472 Studierende
Auf die zehn Fakultäten der Universität Würzburg verteilen sich die Studierenden derzeit folgendermaßen: Philosophische Fakultät I: 6472 Studierende (24,03 Prozent), Fakultät für Humanwissenschaften (ehemals: Philosophische Fakultät II) 5545 Studierende (20,58), Medizinische Fakultät: 3148 Studierende (11,68), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: 2971 Studierende (11,03), Juristische Fakultät: 2482 Studierende (9,21), Mathematik & Informatik: 2057 Studierende (7,64), Chemie und Pharmazie: 1823 Studierende (6,76), Biologie: 1279 Studierende (4,75), Physik und Astronomie: 641 Studierende (2,37), Katholisch-Theologische Fakultät: 210 Studierende (0,78).

Wohnungssituation: "Angespannt aber es herrscht keine Not"
Die aktuelle Wohnungssituation ist nach der Ansicht von Studentenwerkgeschäftsführer Michael Ullrich „angespannt, aber es herrscht keine Not.“ Vorausplanend habe das Studentenwerk im Studentenwohnheim Berliner Haus „für wirkliche Notfälle“ etwa ein Dutzend Betten für übergangsweise Wohnmöglichkeiten bereitgestellt. In seinen elf Wohnheimen in Würzburg bietet das Studentenwerk insgesamt über 2.600 Wohneinheiten, die etwa 10,5 Prozent der wohnungssuchenden Studierenden abdeckt. Das entspreche, so Ullrich, dem Durchschnitt an den bayerischen Universitäten. Er geht davon aus, dass circa zehn bis zwölf Prozent der Studierenden in ein Wohnheim einziehen wollen. In diesem Jahr habe es einen großen Wechsel bei den Studierenden gegeben. Von den rund 3.500 Wohnheimbewohnern seien 1.200 ausgezogen (Examen, Wechsel des Studienorts u.a.). Andererseits habe man derzeit etwa tausend Studierende auf der Warteliste, darunter auch Studienanfänger.

Keine Wohnheimneubauten auf dem Campus Hubland Nord
Derzeit baue das Studentenwerk auf einem Grundstück neben dem Campus Hubland Nord ein Wohnheim mit 154 Plätzen. Es soll bis Oktober 2015 bezugsfertig sein. „Das Problem sind immer die Grundstücke“, meinte Ullrich. „Gerne wären wir mit unserem Neubau auf den Campus-Nord gegangen – das wurde uns aber verweigert.“ Auf dem Campus befinde sich derzeit ein Haus im Umbau zu einem Wohnheim, das Studentenwerk würde gerne noch drei weitere zu Wohnheimen umbauen. –ser
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