Treffpunkt der Kulturen: 27. Africa Festival von 4. bis 7. Juni

Wann? 04.06.2015 bis 07.06.2015

Wo? Mainwiesen, Würzburg DE
Blick aufs Africa Festival: Die Organisatoren hoffen auf viele Besucher, tolle Stimmung – und schönes Wetter. (Foto: Bugs Steffen)
Würzburg: Mainwiesen | Der Aufbau ist schon in vollem Gange, und bald herrscht wieder fröhlicher Multikulti-Zauber auf den Würzburger Mainwiesen: Am Donnerstag, 4. Juni, beginnt das 27. Africa Festival. Geboten werden wieder viele Live-Konzerte, ein großer Basar und ein buntes Kinder- und Rahmenprogramm.

Im Fokus des diesjährigen Festivals steht die Insel Sansibar, einem Jahrhunderte alten Treffpunkt der Kulturen. Gehandelt wurde nicht nur mit Waren aus Indien, Arabien und Afrika, sondern tragischerweise auch mit Menschen: Sansibar war einer der Hauptumschlagplätze für afrikanische Sklaven.

Das Zusammentreffen der Kulturen führte aber auch zu erfreulichen Ergebnissen wie der Entstehung des heute noch in Sansibar gepflegten Taarab, einer Musik, die indische, orientalische und afrikanische Elemente beinhaltet. Mit Matona und dem Zanzibar Taarab Ensemble wird auf dem Africa Festival eine der besten Gruppen dieses Genres vorgestellt. Außerdem entführen zwei Fotoausstellungen auf die Trauminsel. Als besonderer Ehrengast aus Sansibar wird Staatspräsident Dr. Ali Mohamed Shein zur Eröffnung des Festivals erwartet.

Musikalisch blickt man auch nach Nordafrika, ganz speziell nach Marokko. Von dort haben die Organisatoren unter anderem die großartige Sängerin Oum eingeladen, die den Besuchern zusammen mit Klaus Doldingers „Passport to Morocco“ einen ganz besonderen Eröffnungsabend bescheren wird.
Der Oud-Spieler Roman Bunka, dessen musikalische Karriere in Würzburg begann, kommt mit seinem neu formierten Shamandura Project wieder in seine alte Heimat. Außerdem wirkt er als Gitarrist bei den deutschen Weltmusik-Pionieren „Dissidenten“ mit, die den ägyptischen Superstar Mohammed Mounir als Gast mitbringen. In seiner Heimat wird Mounir, der Begründer der ägyptischen Popmusik, bei seinen Auftritten von hunderttausend und mehr Fans enthusiastisch gefeiert. Und natürlich dürfen die Gäste sich auf ein paar Neuentdeckungen freuen, die frischen Wind in die afrikanische Musik bringen, zum Beispiel die Sängerinnen Namvula aus Sambia, Shishani aus Namibia und Marema aus dem Senegal.

Der Fernsehsender ARTE ist erneut Medienpartner des Africa Festivals. Auch in diesem Jahr überträgt „ARTE Concert” unter concert.arte.tv die wichtigsten Konzerte des Festivals.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten
An der Abendkasse am Haupteingang gibt es täglich ab 10 Uhr Karten für die Konzerte. Besitzer von Karten für die Abendkonzerte haben tagsüber freien Eintritt auf das Festivalgelände. Für alle anderen Besucher kostet der Eintritt acht Euro, Kinder unter zwölf Jahren können das Festivalgelände kostenlos besuchen. Eine Familienkarte kostet 25 Euro pro Tag. Das „Dauereinlassbändchen“, gültig an allen Festivaltagen, kostet 28 Euro.
Das Festival ist täglich von 10 bis 24 Uhr (Sonntag bis 23 Uhr) geöffnet. Der Havana Club ist täglich bis 2 Uhr, Sonntag bis 24 Uhr geöffnet. Mehr Info: www.africafestival.org
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