Sternsinger sammeln 1,4 Millionen Euro

Über 1,4 Millionen Euro haben die Sternsinger im Bistum Würzburg um den Dreikönigstag 2014 gesammelt. (Foto: Bernhard Schweßinger, pow)

Die rund 8.500 Sternsinger in der Diözese Würzburg haben bei der Dreikönigsaktion 2014 einen beeindruckenden Erfolg erzielt und ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert

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Genau 1.377.928,05 Euro brachten die Kinder und Jugendlichen in 702 Gemeinden des Kiliansbistums an den Tagen um Dreikönig 2014 zusammen, teilte das Kindermissionswerk in Aachen mit. Die Würzburger sammelten damit über 30.000 Euro mehr als im Vorjahr, als 1.342.923,66 Euro zusammenkamen.

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann freute sich über das eindrucksvolle Spendenergebnis und lobte das große Engagement der Sternsinger für Kinder in Not. Das Motto der Sternsingeraktion 2014 hieß „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“.

In den 27 deutschen Diözesen sammelten die Sternsinger mit 44,5 Millionen Euro noch einmal 700.000 Euro mehr als im Vorjahr. 11.075 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen nahmen an der Aktion teil und erzielten das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959. Mit den 44,5 Millionen Euro kann das Kindermissionswerk im kommenden Jahr Projekte und Hilfsprogramme für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.

Im Jahr 2013 wurden mit dem Geld, das die Sternsinger sammelten, 2.442 Projekte in 109 Ländern gefördert. In Würzburgs tansanischem Partnerbistum Mbinga wurden ein Krankenwagen für das Krankenhaus in Litembo und die Erneuerung der dortigen Mutter-Kind-Station mitfinanziert.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 901 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 67.000 Projekte für Kinder in den Ländern der so genannten Dritten Welt unterstützt. Das bislang höchste Ergebnis hatten die Sternsinger 2005 erzielt. Unter dem Eindruck der damaligen Tsunami-Katastrophe hatten sie 47,6 Millionen Euro gesammelt. (pow)
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