Städtisches Kasino backt für Kinderklinik am Mönchberg: Station Tanzbär freut sich über 3.000 Euro

Der Ehrenvorsitzende des Vereins Kinderklinik am Mönchberg e.V. Oswald Keller (l.) und der Vorsitzende des Vereins Simon C. Kuttenkeuler (m.) nahmen die 3.000 Euro für die Station Tanzbär dankend entgegen. Das Team rund um den Leiter des städtischen Kasinos Manfred Hochrein (2.v.l.) hat für diese Spende 80 Kilogramm Weihnachtsgebäck in der Freizeit gebacken. (Foto: Claudia Penning-Lother)
Diese Benefizbackaktion hat Tradition: Zum 21. Mal haben die Mitarbeiter des städtischen Kasinos, der Mensa der Franz-Oberthür-Schule und der Kantine der Stadtreiniger in der Vorweihnachtszeit Lebkuchen und Weihnachtsgebäck für einen guten Zweck gebacken. Nun übergab der Leiter der drei Betriebe, Manfred Hochrein, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, 3.000 Euro an die Station Tanzbär der Kinderklinik am Mönchberg. Damit steigt die Gesamtsumme, die die Kasino-Mitarbeiter in den 21 Jahren für die Station Tanzbär erbacken haben, auf über 30.000 Euro.
Die erforderlichen Lebensmittel wurden von den Zulieferern der drei Kantinen gespendet. Die Kantinen-Teams haben an einem Adventsabend in ihrer Freizeit 80 Kilo Weihnachtsgebäck hergestellt, damit jeder Cent den Kindern zu Gute kommen kann. Aus dem Verkauf des Weihnachtsgebäcks, einer großen Privatspende und Spenden während der vorweihnachtlichen Tombola kamen die 3.000 Euro zusammen.
Oswald Keller, Ehrenvorsitzender Verein Kinderklinik am Mönchberg e.V., und der Vorsitzende des Vereins, Simon C. Kuttenkeuler, nahmen das Geld dankend entgegen. In der Station Tanzbär in der Kinderklinik am Mönchberg leben mehrfach körperlich und geistig behinderte Menschen, viele von ihnen dauerhaft. Die meisten Patienten befinden sich auf dem Entwicklungsgrad eines kleinen Kindes. Sie können sich nicht artikulieren, einige sind blind. Ihre Pflege ist aufwändig und regelmäßig notwendig.
Die Spenden sind für die Station Tanzbär überaus wichtig, da damit Leistungen erbracht werden können, die von keiner Krankenkasse getragen werden. Dazu gehören Früh- und Sehförderungen, aber auch Sprachförderungen wie Logopädie. Im vergangenen Jahr konnten zwei Bewohner der Station Tanzbär aufgrund ihrer großen gesundheitlichen Fortschritte durch u.a. spendenfinanzierte therapeutische Maßnahmen die Station sogar wieder verlassen, eine Person in eine Behinderteneinrichtung, die andere sogar nach Hause.
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