Stadtrat beschließt: Spiegelstraße soll Fußgängerzone werden

Eichhornstraße: Die letzten Schichten werden aufgebracht. Ab Mittwoch soll gepflastert werden, sagt Projektleiter Holger Döllein (rechts)
Würzburg „Es geht aufwärts: Am Mittwoch beginnen die Pflasterarbeiten und spätestens Mitte September ist die Fußgängerzone Eichhornstraße zwischen Martinsstraße und Herrnstraße fertig“. Eine gute Nachricht für die Einzelhändler. Nach Auskunft von Stadtbaurat Prof. Christian Baumgart sind die Kosten für den Umbau der Eichhornstraße zur Fußgängerzone derzeit auf 7,5 Millionen Euro geschätzt. Projektleiter Holger Döllein will auch den sich anschließenden Bauabschnitt bis kurz vor die Herzogenstraße möglichst noch in diesem Jahr abschließen: „Aber das ist abhängig vom Wetter.“

„Wir haben hier eine Baustelle die lebt“
Und zudem: „Wir haben hier eine Baustelle die lebt.“ Der Wiederaufbau der Stadt nach der Bombardierung habe sich in Bezug auf die Entsorgungs- und Versorgungsleitungen allzu häufig nicht an die – noch vorhandenen – alten Bestandsplänen gehalten. Manchmal finde man beim Aufgraben nach den alten Plänen die gesuchte Leitung nicht, sie ist nicht da, vielleicht unmittelbar daneben oder ein paar Meter weiter weg. Auch die Archäologen, so Döllein, die gehalten sind, bauliche Relikte der Würzburger Geschichte genauestens zu dokumentieren, bräuchten ihre Zeit, um diese Arbeit leisten zu können. Und letztendlich: „Wir versuchen natürlich, den Wünschen der Geschäftsleute entlang der Baustelle möglichst nachzukommen, damit sie während der Bauzeit ihre Kunden halten können.“

Hofstraße: Einbahnrichtung wird umgekehrt
Voraussichtlich ab April beginnt der nächste Bauabschnitt bis zur Dominikanergasse. Daran an schließt sich die letzte Baustelle der Eichhornstraße bis zur Theaterstraße. Diese Verlängerung bis zur Theaterstraße hat der Stadtrat jetzt beschlossen. Beraten und ebenfalls vom Stadtrat entschieden wurde die Einrichtung einer Fußgängerzone in der Spiegelstraße.

Die Auswirkungen nach der Realisierung der Pläne haben schon jetzt zur Folge, dass es für die Eichhornstraße keine Durchfahrmöglichkeit mehr gibt. Die Zufahrt in die Kolping-und Oberthürstraße wird künftig nur noch über den Barbarossaplatz erfolgen. Die Buslinien 6 und 16 fahren unverändert durch die Spiegelstraße. Bis zur Einrichtung der Fußgängerzone in der Hofstraße wird die Einbahnrichtung in der Hofstraße zwischen Maxstraße und Domerpfarrgasse umgedreht. Dadurch kann die Zufahrt zur Marktgarage direkt über die Hofstraße erfolgen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.