So gelingt das perfekte Barbecue Grillen mit einem Smoker

Barbecue Grillen
 
Barbecue Smoker

Ein Smoker ist ein ziemlich teures Gerät. Nicht jeder Grill-Freund kann es sich leisten, einen Smoker zu kaufen. Dennoch müssen die Interessenten nicht auf den typischen, rauchigen Fleisch-Genuss verzichten. Es gibt Catering-Unternehmen, die einen BBQ-Smoker aufstellen und die Speisen zubereiten. Mehrere hundert Personen können bei so einem Grill-Event satt werden. Dieses Event kann sich über den ganzen Tag hinziehen, denn die zubereiteten Lebensmittel benötigen sehr lange, um ihre köstliche Aromen entfalten zu können.

Funktion des BBQ-Smokers


Ein Barbecue Smoker besitzt:

- eine Feuer-Box, in der ein Holzfeuer entzündet wird (oder Kohle)

- eine oder mehrere Kammern, in denen das Gargut mittels der durchströmenden Hitze indirekt gegart wird

- Regulierungsklappen an der Feuer-Box und im Kamin.

Das Besondere an einem Smoker ist die relativ niedrige Temperatur von 100 Grad bis 130 Grad. Durch die verwendete Holzmenge und die Regulierungsklappen lässt sich die Temperatur individuell regeln. Manche Barbecue Smoker besitzen auch einen Turm. Dieser bietet sich zum Räuchern an, da die Temperatur im Turm am niedrigsten und der Rauch am stärksten ist. Das Aroma des Garguts kann der Grill-Freund mitentscheiden. Das verwendete Holz spielt eine entscheidende Rolle für das Aroma. Allgemein gilt:

- Buchen- oder Eichenholz überträgt rustikale, kräftige Noten

- Obsthölzer sind für zarte, süßliche Aromen verantwortlich.

Nadelhölzer sollten überhaupt nicht verwendet werden, denn das enthaltene Harz führt zu einer vermehrten Rauchentwicklung und das Gargut kann durch die Rückstände sehr bitter schmecken. Verwenden die Interessenten anstatt Holz Grillbriketts als Brennmaterial, kann der typisch-würzige Rauchgeschmack minimiert werden. Weiterhin sind natürlich die verschiedenen Saucen (kalt oder warm) und Rubs (Gewürzmischungen zum Einreiben der Fleischstücke) für einen abwechslungsreichen Geschmack zuständig. Das Garen im BBQ-Smoker (Übersicht auf Gourmex) bietet ein schonendes Verfahren, welches:

- das Fleisch sehr zart macht

- das Fleisch sehr saftig macht

- ein feines Raucharoma entfaltet.


Formen des Barbecue-Smokers


Es gibt verschiedene Ausführungen eines BBQ-Smokers, wie beispielsweise:
- Barrel-Smoker (klassische, gebräuchlichste und weit verbreitete Form – auch Offset-Smoker genannt)

- Reverseflow-Smoker (eine Variante des klassischen Smokers)

- Pellet-Smoker (Sonderform des Barrel-Smokers mit einer speziellen Holzpellets-Befeuerung)

- Ugly Drum Smoker (Ausführungen meistens in Eigenbau – auch Upright Drum Smoker oder Drum-Smoker genannt)

- Water Smoker (entspricht der Funktionsweise des Ugly Drum Smokers – auch Bullet-Smoker genannt)

- kunstvolle Abwandlungen des Barrel-Smokers

- gasbetriebene Smoker für den Hausgebrauch

- gemauerte Smoker (Brick-Smoker) für den privaten Hausgebrauch

- in BBQ-Restaurants gewerblich genutzte Smoker.

Garen


Was kann eigentlich mit dem BBQ-Smoker gegart werden? Eigentlich lässt sich alles damit garen. Äußerst beliebt sind aber folgende Lebensmittel:

- Fleischstücke mit hohen Fett- oder Bindegewebsanteilen (Schwein, Rind, Lamm, Geflügel)

- Pulled Pork

- Brisket

- Spare Ribs

- Fisch

- Gemüse

- Pizza.


Es gibt sogar Desserts, die mit dem Barbecue Smoker zubereitet werden können. Nach all dem Fleisch eines Grill-Events können Desserts einen wunderbaren, süßen Abschluss bilden. Desserts können natürlich nicht der direkten Hitze ausgesetzt werden, da sie sonst zu schnell Farbe annehmen würden. Es empfiehlt sich deshalb, das Dessert auf einem speziellen Stein garen zu lassen. Im Grunde genommen lassen sich alle Speisen mit dem BBQ-Smoker zubereiten, die in der Regel nicht über dem Feuer zubereitet werden können.
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