Sinnvolle Hilfe für Menschen in Not: Kooperation des Schif e.V. mit dem Sanitätshaus Haas

Das Würzburger Sanitätshaus Haas (vertreten durch Constantin Carl, Geschäftsführer des Hauptgesellschafters der Haas GmbH, r.) und der Verein Schif e.V. (Sozial Christliche Hilfswerk in Franken, vertreten durch den Ersten Vorsitzenden Ralf Aumann) haben bereits mehrere gemeinsame Hilfsprojekte für Menschen in Not umgesetzt.
Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ engagiert sich die 2012 von den Studenten Ralf und Dietmar Aumann mit Freunden gegründete Organisation Schif e.V. (Sozial Christliches Hilfswerk in Franken) weltweit für Menschen in Not – unabhängig von Konfession oder politischem Hintergrund.

Drei ihrer zahlreichen Projekte unterstützte das Sanitätshaus Haas: Das Würzburger Traditionsunternehmen spendete orthopädische Geräte wie Rollatoren, Rollstühle und andere Hilfsmittel, die aufgrund deutscher Normen ausrangiert werden mussten, obwohl sie voll funktionsfähig sind. Diese wurden Hilfsbedürftigen in Griechenland, Polen und Bulgarien zur Verfügung gestellt. Weitere gemeinsame Projekte sollen folgen.

Rollatoren nach Nord-Griechenland
Den Auftakt für die Kooperation des gemeinnützigen Vereins Schif und dem Sanitätshaus Haas bildete der Transport von hydraulischen Pflegebetten, Rollstühlen und Rollatoren an soziale Einrichtungen in Nord-Griechenland im November 2013: „Diese Hilfslieferung haben wir zusammen mit Markus und Michaela von Oehsen und der Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden durchgeführt“, erinnert sich Ralf Aumann, Erster Vorsitzender des Vereins, der seinen Sitz in Wiesenttal hat.

Das deutsche Ehepaar von Oehsen, das seit Juni 2013 in der Hellenischen Republik lebt, engagiert sich in ganz Griechenland für Menschen, die aufgrund der Finanzkrise in Not geraten sind.

Jürgen Czalla, Geschäftsführer von Haas, freut sich sehr, dass die veraltete, aber einwandfreie Ware auf diese Weise nicht weggeworfen, sondern sinnvoll eingesetzt wird. „Darüber hinaus macht die Kooperation mit Schif Spaß, weil der Verein erfreulich unbürokratisch, flexibel und sehr schnell arbeitet.“

Im März 2014 folgte ein Transport von orthopädischem Bedarf an die polnische Caritas, bei dem auch das Würzburger Juliusspital beteiligt war. „Mit dieser Aktion haben wir die private Initiative eines Würzburgers unterstützt, um die infrastrukturell sehr schwache ländliche Gegend rund um die Stadt Torun im medizinisch-pflegerischen Bereich auszustatten“, berichtet Constantin Carl, Geschäftsführer des Hauptgesellschafters der Haas GmbH.

Auch in Zukunft sind eine enge Zusammenarbeit und die Realisierung weiterer Hilfsprojekte geplant. „Aktuell konzipieren wir eine Benefiz-Aktion mit Würzburger Medizinstudenten“, verrät Ralf Aumann, der an der Universität Würzburg im elften Semester Medizin studiert.
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