Siedlervereinigung lädt zum Brunnenfest auf der Keesburg

Einmal im Jahr: Brunnenreinigung auf der Keesburg. (Foto: Siedlervereinigung)
Mit einem „Herzlich Willkommen“ lädt die Siedlervereinigung Würzburg Sieboldshöhe am 4. Mai zum diesjährigen Brunnenfest auf der Keesburg ein. Es beginnt um 11 Uhr am Sieboldbrunnen in der Hans-Löfflerstraße gegenüber dem Restaurant „Akropolis“ mit einem Weißwurstfrühstück.

Zur Unterhaltung wirken mit der Posaunenchor und die Goethe-Kepler-Grundschule mit Tanz und Gesang. Besichtigt werden kann in diesem Jahr die unterirdische Brunnenstube, in der aufwändige Elektro-, Wasser- und Pumpentechnik vorhanden ist, die saniert und heutigen Anforderungen angepasst wurde. Präsentiert wird das Buch „Geschichte und Chronik der Keesburg“, das Erwin Schmollinger im vergangenen Jahr herausgebracht hat.

1977 waren „50 Jahre Stadtteil Keesburg auf der Sieboldshöhe“ der Anlass für die hiesigen Stadträte, an ihrer Spitze Franziska Kimpfler, sich intensiv für die Schaffung dieses Brunnens einzusetzen. Finanziert wurde er größtenteils durch private Spenden und Vereine. Der Künstler und Bildhauer Helmut Weber meiselte 1978 aus heimischen Muschelkalkstein eine mehrblättrige Blume, aus deren Mittelpunkt das Wasser fließt. Die Siedler benannten den Brunnen nach dem Japanforscher Philipp Franz von Siebold.

Erbaut hat den Brunnen der Akademische Bildhauer Helmut Weber (1924-2011) 1978. Das Material ist rotporiger Muschelkalk aus Moos. Eingeweiht wurde er unter großer Beteiligung der Stadtteilbewohner Anfang Juni 1978. Die technische Leitung hatte Baudirektor Rudolf Christof. Die Kosten beliefen sich auf 73.000 DM. Finanziert wurde der Brunnen im Wesentlichen durch Spenden.
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