Sicheres Radfahren: Würzburger Polizei kontrolliert Beleuchtung

Wer nach Einbruch der Dunkelheit mit seinem Fahrrad ohne ordentliche Beleuchtung fährt, der spielt mit seinem Leben. (Foto: ADFC/Oliver Tjaden)
Jetzt, das heißt Anfang November, geht die Sonne schon kurz vor 17 Uhr unter. Wer dann nach der Arbeit mit seinem Fahrrad ohne ordentliche Beleuchtung nach Hause fährt, der spielt mit seinem Leben. Die Polizei will daher der „Beleuchtungsmoral“ ein wenig auf die Sprünge helfen - zur Not auch mit einem Bußgeld.

2014 wurden im Stadtgebiet Würzburg 206 Verkehrsunfälle mit Radfahrern registriert. 106 mal war der Radler schuld. Verletzt wurden 165 Fahrradfahrer. Neben anderen Ursachen sind immer wieder fehlende oder mangelhafte Beleuchtungseinrichtungen an Fahrrädern die Ursache für solche Verkehrsunfälle. Der ADFC - Kreisverband Würzburg meldet daher: „Wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen.“ Deshalb wird die Würzburger Polizei in den nächsten Wochen verstärkt die Beleuchtung der Räder kontrollieren.

Unterbelichtet? Macht 20 Euro Buße
Wer ohne weißes Frontlicht und rotes Rücklicht unterwegs ist, muss sich auf eine kostenpflichtige Belehrung durch die Beamten einstellen: Der Bußgeldkatalog sieht bei Beleuchtungsmängeln an Fahrrädern eine Verwarnung von 20 Euro vor, damit unterbeleuchteten Radlern nachhaltig ein Licht aufgeht. Dass es in jedem Falle besser ist, den Zwanziger in ein LED-Beleuchtungsset zu investieren, sollte jedem einleuchten.
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