Schüler unterrichten Schüler: SpardaZukunftspreis geht an Schule aus Würzburg

Gewinner des SpardaZukunftspreises 2013 ist das Projekt „Lernort Museum“ der Wichern-Schule aus Würzburg (v.l.): Thomas Lang (Vorsitzender des Stiftungsvorstandes), Claudia Schönitz (Wichern-Schule), Wolfgang Beckmann (Wichern-Schule). (Foto: Sparda-Bank Nürnberg)
Die Sparda-Stiftung hat zum achten Mal den SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder“ sowie den SpardaMedienpreis „Bürgerschaftliches Engagement“ vergeben. Beide Preise sind mit insgesamt 13.000 Euro dotiert.
Dieses Jahr konnte die Wichern-Schule aus Würzburg mit ihrem Projekt „Lernort Museum – Schüler führen Schüler durchs Museum“ bei der Jury punkten. Das Programm funktioniert folgendermaßen: Die Schüler beschäftigen sich im Museum zunächst auf künstlerische Weise mit verschiedenen Unterrichtsinhalten. In einem zweiten Schritt führen sie andere Kinder durchs Museum und vermitteln dabei ihr neu erworbenes Wissen. Die Idee zu diesem Projekt ist der besonderen Unterrichtssituation der Wichern-Schule geschuldet: Dort werden Kinder unterrichtet, die aufgrund von Erkrankungen oder anderen Ursachen keine Regelschule besuchen können. Daher sind die Pädagogen vor Ort bemüht, neue Wege der Wissensvermittlung einzuschlagen. Das überzeugende Lernkonzept wurde auf den ersten Platz des SpardaZukunftspreises gewählt und mit 5.000 Euro prämiert.
Thomas Lang, Vorsitzender der Sparda-Stiftung, ruft bereits jetzt dazu auf, sich für den nächsten SpardaZukunftspreis und den SpardaMedienpreis zu bewerben. Info und Bewerbungsunterlagen: www.sparda-stiftung.de
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