Rutschfest runter zum Wasserspielplatz: Filigraner Fußgängersteg am Zeller Tor eröffnet

Die ersten Passanten des neuen Fußgängerstegs am Zeller Tor hatten ungeduldig auf den Startschuss von Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake (m.), Klaus Heuberger (l.) und Dieter Müller (r.) gewartet – und testeten den neuen Weg dann mit großer Begeisterung. (Foto: Claudia Penning-Lother)
Rein optisch kommt der neue Fußgängersteg am Zeller Tor einer Wasserrutsche nahe, und er führt tatsächlich auch zum Wasserspielplatz des Landesgartenschaugeländes unterhalb der Festung. Allerdings ist der Steg aufgrund der Beschichtung mit Epoxidharz und Einstreu alles andere als rutschig – selbst bei Regen.

Wie komfortabel der neue Steg begangen werden kann, testeten jetzt zwei Schulklassen des Deutschaus-Gymnasiums und eine Gruppe des Kindergartens Deutschhaus. Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake hatte zuvor gemeinsam mit Klaus Heuberger (Geschäftsführer Landesgartenschau GmbH) und Dieter Müller (Leiter des städtischen Gartenamtes) den Startschuss für die ersten Passanten gegeben.

Das lichtdurchlässige Bauwerk umrundet auf einer Länge von 45 Metern das Mauerwerk und wird von Stützen in einem Bett aus Wasser getragen. Die Fundamente bringen zusammen etwa 5,1 Tonnen Stahl auf den Boden. Stützen in V-Form lassen das Bauwerk trotz der zu tragenden Last filigran erscheinen, und ein Lichtband im Handlauf soll im Dunklen den Weg erhellen und Licht auf die Konstruktion des Stegs werfen.
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