Röttinger Frankenfestspiele: 230 Freikarten für soziale Einrichtungen

Würzburg/Röttingen Vor 15 Jahren war der Begriff „Inklusion“ kaum bekannt, heute schon: Er steht dafür, dass kein Mensch auf Grund einer Behinderung, des Alters oder auch seiner finanziellen Verhältnisse vom gesellschaftlichen, kulturellen oder politischen Leben ausgeschlossen werden darf. Seit mehr als15 Jahren sorgt sich Röttingen im südlichen Landkreis um diesen Auftrag: Die Gemeinde vergibt Freikarten zu den alljährlich stattfindenden Röttinger Festspielen (Frankenfestspiele) an soziale Organisationen.

230 Freikarten brachte Bürgermeister Martin Umscheid in der vergangenen Woche mit aus seiner Gemeinde um sie Vertretern sozialer Einrichtungen in Würzburg zu überreichen. Sie gibt den dabei ins Auge gefassten Menschen die Gelegenheit, bis einschließlich 17. August eine der Aufführungen im Burghof von Burg Brattenstein oder beispielsweise der Zehntscheune aufzusuchen: Das Musical „Der Graf von Monte Christo“, das Schauspiel „Der Kaufmann von Venedig“ oder die Operette „Wiener Blut“, eines der Konzerte oder eine Aufführung aus dem Kinderprogramm.

Einmal mehr hat der geborene Röttinger und heutige Gerbrunner Erich Beck die Vorschläge gemacht, welche Einrichtungen Freikarten bekommen. Entgegen nahm sie von Bürgermeister Umscheid (siehe Bild, aufgenommen auf der Alten Mainbrücke, von links nach rechts) Johannes Amrhein von St. Thekla, vom katholischen Kindergarten in Gerbrunn Angelika Stahl, Schwester Elisabeth Stahl von den Würzburger Ritaschwestern, Volker Stawski von der Beratungsstelle Senioren und Menschen mit Behinderungen und Manfred Lindner von der Seniorenvertretung der Stadt. Ganz rechts: Erich Beck, seit 20 Jahren ehrenamtlich tätig in der Sozialarbeit.

Mehr Info zu den Frankenfestspielen in Röttingen gibt es im Festspielbüro in Röttingen, Tourist-Information, Marktplatz 1, Röttingen, Tel. 09338 9728-55, -57, -59, Fax – 972849, E-Mail karten@frankenfestspiele.de und im Internet unter www.frankenfestspiele.de.
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