Projektgruppe „KlangKörper“: Lebensfreude und Gesundheit

Die Musiker des Projekts KlangKörper treten am 11. November erstmals in der Würzburger Universitäts-Kinderklinik auf. (Foto: KlangKörper)
Würzburg Unter dem Namen „KlangKörper“ wollen Würzburger Medizinstudierende über Musik Lebensfreude und Gesundheit vermitteln. Der erste Auftritt der neu gegründeten Projektgruppe findet im Hörsaal der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, Haus D 31 im Klinikumsgelände an der Josef-Schneider-Straße, am Mittwoch, 11. November 2015, um 18:00 Uhr mit einem etwa 75-minütigen, kostenlosen Konzert, statt.

Von Schumann über Ray Charles bis Disney, von der Musik der Romantik über französischen Impressionismus bis zu moderner Pop- und Unterhaltungsmusik – der stilistische Bogen des ersten KlangKörper-Auftritts ist weit gespannt. „Die thematische Klammer über diesen Stücken ist, dass sie den Zuhörerinnen und Zuhörern den Wert des ‚Kindseins‘ wieder vor Augen führen sowie dessen Authentizität und Unbeschwertheit begreifbar machen“, sagt die Würzburger Medizinstudentin Melitta Köpke, die zusammen mit weiteren 14 Kommilitoninnen und Kommilitonen die Projektgruppe stellen.

„Das Konzert richtet sich hauptsächlich an Patienten, deren Angehörigen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Interessierten herzlich willkommen“, unterstreicht das Organisationsteam des KlangKörper-Projekts und fährt fort: „Als musikliebende Menschen suchen wir bewusst die Symbiose von Musik und Medizin – auch als therapeutisches Mittel.“ Nach dem Plan der jungen Musikerinnen und Musiker soll die Premiere in der Kinderklinik keine Eintagsfliege werden. Melitta Köpke: „Gerne wollen wir auch den Patienten und Beschäftigten der anderen Kliniken des Uniklinikums Würzburg vor Ort eine Freude machen.“

Am Uniklinikum Würzburg stoßen sie damit auf offene Ohren. So war Prof. Christian P. Speer, Direktor der Universitäts-Kinderklinik, eng in die Planung des Projekts involviert und in regem Kontakt mit den verantwortlichen Studierenden. „Wir freuen uns immer über Medizinerinnen und Mediziner mit musikalischer Zusatzbegabung“, betont Prof. Christoph Reiners, der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg. „Beispielsweise nutzen wir gerne und stolz unsere hausinternen Talente, um unsere Einweihungen und Festakte auszuschmücken." (ser)
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