Paten lassen die Brunnen sprudeln

Die Brunnenbeauftragte Monika Funcke-Auffermann und Oberbürgermeister Georg Rosenthal (1. Reihe Mitte) luden die Brunnenpaten zu einem Empfang in den Wenzelsaal des Würzburger Rathauses. Foto Claudia Penning-Lother

Im Stadtgebiet sind derzeit 45 Brunnen in Betrieb – Kosten von über 200.000 Euro

Zum ersten Mal seit vielen Jahren sprudelten 2012 wieder der Andreasbrunnen an der Burkarder Straße vor dem Jugendgästehaus, der Brunnen an der Juliuspromenade gegenüber der Koellikerstraße und der Sieboldbrunnen in der Hans-Löffler-Straße. Möglich gemacht hat dies die finanzielle und tatkräftige Hilfe von „Brunnenpaten“. Oberbürgermeister Georg Rosenthal dankte am Mittwochabend Bürgern, Vereinen, Organisationen, Banken und Sparkassen, die sich im letzten Jahr finanziell, aber auch mit tatkräftiger aktiver Hilfe dafür engagiert haben, dass wieder mehr Würzburger Brunnen Wasser führen konnten.
Die Brunnenpaten trugen 2012 zu Unterhalt und Sanierung der Brunnen 38.000 Euro bei. In dieser Summe ist auch die Großspende der Sparkassenstiftung von 20.000 Euro enthalten, die in die Restaurierung des Moenus-/Chronosbrunnens floss. Zudem halfen die Spender mit bei regelmäßigen Reinigungs- und teils auch Wartungsarbeiten – im Gegenwert von nochmals 10.000 Euro. Ohne finanzielle Beteiligung der Stadt konnten allein über diese Brunnenpatenschaften die folgenden fünf Brunnen komplett betrieben werden: der Moenus-Chronosbrunnen in der Hofstraße, der Mühlenbrunnen vor der Kürnachtalhalle in Lengfeld, der Häckerbrunnen am Oberen Markt, der Brunnen im Rathaus beim Ratskeller und der Dreikronenbrunnen in der Dreikronenstraße. Die finanzielle Hilfe und die aktive Hilfe bei der Pflege ermöglichten darüber hinaus den Betrieb vom Marktbärbelbrunnen am Unteren Markt, dem Lauscherbrunnen in der Langgasse, dem Ceresbrunnen in der Neubaustraße, dem Mozartbrunnen am Josef-Stangl-Platz, dem Fischerbrunnen in der Karmelitenstraße, dem Brunnen in der Juliuspromenade gegenüber Koellikerstraße, dem Brunnen in Versbach vor dem Bürgerhaus, dem Brunnen am Sternplatz und dem Sieboldbrunnen an der Hans-Löffler-Straße. Langfristig werden bereits 14 Brunnen von Paten betreut und teilweise oder sogar ganz bezahlt.
Von den insgesamt 74 städtischen Brunnen, die von Gartenamt und Hochbauamt unterhalten werden, waren im Jahr 2012 45 Brunnen in Betrieb. Die städtischen Kosten beliefen sich auf 168.000 Euro. Die Restaurierung des Bäckerbrunnens in der Semmelstraße und des Moenus-Chronosbrunnens in der Hofstraße kosteten 50.000 Euro.
Die Spender 2012 waren neben zahlreichen Privatspendern: Sparkasse Mainfranken, Sparkassenstiftung, VR-Bank, TSV Rottenbauer, Siedlervereinigung Rottenbauer, Frankenbund, Schuhhaus Dorsch, Verschönerungsverein, TSV Lengfeld 1876, Miebo Tech Export, Buchhandlung Schöningh, Interessengemeinschaft zur Förderung von Messen und Volksfesten, BLV Vereinsring Oberdürrbach FFW, Gemeinschaftsarztpraxis Drs. Dieler, Ganse und Ohnsorge, Röntgen Apotheke, Siedlervereinigung Sieboldshöhe, Jugendherberge, die Stadträte Rainer Schott und Kurt Schubert und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer.
In der Brunnensaison 2013 sollen der „Kilian“ am Dom und der Rinderfelder Brunnen im Stadtwald wieder Wasser führen. Die Brunnenbeauftragte Monika Funcke-Auffermann plant für dieses Jahr auch, den Brunnen am Haugerkirchplatz und die seit etwa 12 Jahren stillgelegte „Forumquelle“ am Heuchelhof wieder sprudeln zu lassen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.