Obdachlos – und dann?

Wir sehen sie täglich und gehen dennoch meist achtlos an ihnen vorüber. Mit Obdachlosen, einer Randgruppe unserer Gesellschaft, wollen die wenigsten etwas zu tun haben. Dabei sind diese Menschen meist unverschuldet in Not geraten – etwas, was jedem von uns passieren kann.

Sind wir mal ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal einem Obdachlosen geholfen? Einen Euro zugesteckt oder einen Kaffee ausgegeben? Wenn Sie sich dabei ertappt haben, dann gehören Sie – wie auch die Obdachlosen – zu einer Randgruppe. Regelmäßig helfen nämlich nur rund 5% der Deutschen sozial schwachen Menschen in unserer Gesellschaft. Dies kann, dies muss mehr werden!

Jeder einzelne kann viel bewirken


Gerne hört man bei Hilfsprojekten Sätze wie „was kann ich denn da schon ausrichten“. Eine ganze Menge! Denn schon kleine Gaben wie warme Kleidung, eine Decke oder etwas für den täglichen Gebrauch geben Obdachlosen das Gefühl, nicht verstoßen zu werden. Am Rande der Gesellschaft stehen sie bereits, lassen Sie uns gemeinsam etwas dafür tun, dass dies anders wird.

Ein ambitioniertes Video zeigt, wie es gehen kann. Unter dem Motto „Es wird Zeit, an andere zu denken“, ist dieser Kurzfilm entstanden.



Er zeigt, mit welch einfachen Mitteln man einem Obdachlosen helfen kann. Er zeigt aber auch, dass es immer wieder Mitmenschen gibt, die auf der Straße sterben – weil sie keine Hilfe bekommen haben.

• Seit der Wiedervereinigung sind 300 Obdachlose erfroren.
• Fast jeder 5. Obdachlose ist fünf oder mehr Jahre ohne festen Wohnsitz.
• 65% der Deutschen setzen sich nicht für sozial schwache Menschen ein.

Laut einer Umfrage der European Commission stehen Obdachlose bei den Gruppen, die Vorrang beim Erhalt von Sozialunterstützungen haben sollten, nur auf Rang 6. Davor liegen unter anderem alleinerziehende Eltern und Arbeitslose.
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