Mensateria eröffnet - Sanierung der alten Mensa kostet 50 Millionen

Eine Fußgängerbrücke verbindet am Hubland den Campus Nord der Universität mit dem Campus Süd. Blick von der Fußgängerbrücke zur neuen Mensateria.
Würzburg Seit Juni 2013 wird auf dem Campus Nord der Universität Würzburg an der Mensateria gebaut. Ihre Fertigstellung markiere den Startschuss für eine gesicherte Versorgung der Studierenden am Hubland. Zudem mache sie den Weg frei für ein weiteres, gewaltiges Bauvorhaben: die Sanierung der Mensa auf dem Campus Hubland Süd. Allein die Sanierung der in den 70er-Jahren gebauten Mensa soll 36 Millionen Euro kosten.

Die „kleine Mensa“ übernehme deshalb zwei wichtige Funktionen: Zum einen soll sie auf Dauer die Studierenden und Beschäftigten auf dem Campus Nord versorgen. Zum anderen bereiten ihre Köche das Essen für den gesamten Hubland-Campus zu, wenn die alte Hubland-Mensa saniert werde, heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle der Universität.

Am Donnerstag dieser Woche wurde das neue Haus eingeweiht. Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Forchel begrüßte die Gäste, an ihrer Spitze Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Grußworte sprach ebenso wie Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, und Peter Mack, Bereichsleiter Universitätsbau im Staatliche Bauamt Würzburg. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Trio Clarino (Leitung: Matthias Ernst).

Rund elf Millionen Euro habe der Bau der Mensateria gekostet. Der Freistaat Bayern komme dafür auf. Das Studentenwerk Würzburg werde die Mensateria betreiben. Rund 1.600 Mahlzeiten sollen dort täglich zubereitet werden; 3.500 sollen es werden, wenn während der Sanierung der alten Mensa das gesamte Hubland mit Essen zu versorgen sei. Der zweigeschossige Bau misst etwa 43 auf 37 Meter, ist rund 13 Meter hoch und hat eine Hauptnutzfläche von 1.688 Quadratmetern. Rund 400 Gäste gleichzeitig fänden dort Platz.

Für die Sanierung der alten Hubland-Mensa sehen, nach jahrelangen Diskussionen, die Pläne vor, dass der Beginn der Arbeiten „derzeit“ für das dritte Quartal 2016 geplant sei. Bis voraussichtlich 2019 werde die Sanierung dauern. Weil die 400 Plätze der Mensateria nicht mehr für alle Gäste ausreichen werden, errichte das Staatliche Bauamt für das Studentenwerk auf dem Campus Süd ein Verpflegungszelt, das von der Küche der Mensateria mit bedient werde.

Nach „derzeitigem Stand“ seien für die Sanierung des Bestandsgebäudes der Mensa mit Seminarräumen, Mehrzwecksaal, Büros und Läden alleine rund 36 Millionen Euro zu veranschlagen. Deren Bausubstanz und technische Ausstattung seien nach fast 40 Jahren intensivster Nutzung verbraucht. Heißt es in der Pressemitteilung. Hinzu kämen noch Kosten für die Sanierung der Tiefgarage, des Mensa-Nebengebäudes, für diverse Erschließungsmaßnahmen und für das Mensa- Provisorium Zelt. Alles in allem käme man insgesamt auf geschätzte Kosten in Höhe von rund 50 Millionen Euro – das konnte man am Rande der Feier erfahren. (ser)
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