Max-Dauthendey-Grundschule erarbeitet Schulwegepläne

Grundschüler der Max-Dauthendey-Grundschule haben mit Eltern und Lehrern die sichersten Schulwege erarbeitet. Bei der Übergabe der Pläne an Rektorin Margit Walch (vorne l.) waren dabei Kultur-, Schul- und Sportreferenten Muchtar Al Ghusain (l.), Conny Binder und Peter Nembach (Elternbeirat, 2.v.l. u. m.), die Verkehrserzieher der Polizei Elmar Heinrich (3.v.l.) und Georg Rathß (hinten r.), Heinz Benkert (Fachbereichsleiter Schule, r.), Nadine Bernard (Fachbereich Schule, r.) und Dr. Andrea Behr (2.v.r.). (Foto: Claudia Penning-Lother)
Richtig auf die Tube gedrückt haben die Eltern, Lehrer und Schüler der Max-Dauthendey-Grundschule: Vom Ende des letzten bis zum ersten Tag des neuen Schuljahres haben sie mit Hilfe des Fachbereichs Schule der Stadt Würzburg Schulwegepläne für die Grundschüler, in erster Linie natürlich für die Erstklässler, erarbeitet.

Aufgabe der Eltern, Lehrer und Schüler ist es dabei, den sichersten Weg zur Schule zu erarbeiten und zu dokumentieren. Jedes Grundschulkind erhält dann den fertigen Plan. Das Schulreferat gibt den Grundschulen dazu ein Konzept mit Unterrichtsmodellen an die Hand.

Mit Hilfe dieser Unterlagen erwerben die Schüler grundlegende Kenntnisse über das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Mit einer Straßenkarte in der Hand müssen sie erkennen, an welcher Stelle sie sich gerade befinden und auf der Karte markieren, welche wichtigen Verkehrsregeln dort gelten, ob Ampeln den Verkehr regeln, Bushaltestellen, Zebrastreifen oder andere Gefahrenzonen eintragen. Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Schulweg lernen die Kinder, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen und sich zu orientieren. Haben die Schüler den für sie sichersten Weg zur Schule gefunden, zeichnen sie diesen in dem Plan ein.

Pünktlich zum Beginn des Schuljahres überreichten Schulreferent Muchtar Al Ghusain und Nadine Bernard aus dem Fachbereich Schule die gedruckten Schulwegepläne an die Rektorin der Max-Dauthendey-Grundschule, Margit Walch. Bei der Übergabe waren neben Elternbeiratsmitgliedern auch die Verkehrserzieher der Polizei, Georg Rathß und Elmar Heinrich dabei.

Ganz besonderes Augenmerk legen dank Dr. Andrea Behr die Sanderauer Geschäftsleute auf die ABC-Schützen. Geschäfte, Praxen oder Unternehmen, die den Aufkleber „Schutzinsel“ an ihrer Eingangstüre anbringen, zeigen damit ihre Bereitschaft, Grundschülern auf dem Weg zur Schule behilflich zu sein, zum Beispiel wenn eine Fahrkarte oder ein Schlüssel verloren ging.

Schulen, die sich für Schulwegepläne interessieren, werden von der Stadt finanziell, logistisch und inhaltlich beraten und auf dem Weg zum schuleigenen Schulwegplan unterstützt. Nähere Auskünfte bei Nadine Bernard, Fachbereich Schule, Tel. (0931) 37 34 98, E-Mail nadine.bernard@stadt.wuerzburg.de.
Die Schulwegepläne sind ein Mittel, mit dem die Stadt die Schulwegsicherheit verbessern möchte. Dazu zählen auch die Tempo-30-Zonen vor Würzburger Schulen.
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