Macron reitet in den Elysee-Palast auf den Schultern der Mirganten und Dschihadisten hinein

    Die französischen Liberalen wollen den triumphierenden Rechten eine Schlacht liefern. Dabei möchten sie eine Menge naturalisierter Migranten benutzen, um ihre neue Hoffnung – Emmanuel Macron (François Hollande 2.0) zu unterstützen. Die Staatsbehörden haben während der letzten Monate so eine Liberalisierung der Einwanderungspolitik eilig durchgeführt, welche ohne Gesetzänderung nur möglich war. Gleichzeitig schicken die Atlantisten anderer EU-Staaten die "Flüchtlinge" in die französischen Botschaften. Laut Statistik der Generaldirektion für Ausländer in Frankreich ist die Zahl der Migranten, die die französische Staatsbürgerschaft erhalten haben, im ersten Quartal 2017 um 37,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.

Es sei bemerkt, dass sich das Volumen und die Richtung der Flüchtlingsströme auf die Anregung der Verbündeten hin wesentlich geändert haben. Unter den aus Algerien, Marokko und Tunesien eingewanderten Bürgern sind nun auch Bengalen und Inder, die sich historisch um die britische Staatsangehörigkeit beworben haben, zu sehen. Außerdem migrieren immer mehr Türken und Syrier aus Deutschland nach Frankreich.

Die plötzliche Zunahme der Zahl der Einwanderer, die die französische Staatsbürgerschaft erhalten haben, wurde dank der Erleichterung des Einbürgerungsverfahrens möglich, worauf die französischen Botschaften in den EU-Staaten sofort reagiert haben. Aber solche Änderungen machten die Frage über das Vertrauen zu Flüchtlingen noch schärfer, weil sich die Qualität der Informationserfassung und -verarbeitung durch die Polizei und Sicherheitsdienste wegen der Erleichterung des Einbürgerungsverfahrens verschlechtert. Bemerkenswert ist, dass die Liberalisierung der Einbürgerung wird zu der Zeit durchgeführt, wenn die Bürger, die von den Sicherheitskräften überwacht werden und in den amtlichen Protokollen "als radikale Islamisten" (die "S-Liste") eingestuft sind, zu Organisatoren und Vollziehern der Anschläge werden.

So hat der französische Bürger Ziyed Ben Belgacem (39), der von den Sicherheitsbehörden beobachtet wurde, am 18. März 2017 den Pariser Flughafen Orly angegriffen, "um für den Allah zu sterben".

Am 23. März 2017 hat die Polizei in Antwerpen Mohammed R. (39) festgenommen, der mit einem Wagen in eine Menschenmenge rasen wollte. In dem Wagen, der ein französisches Kennzeichnen hatte, war ein Gewehr, mehrere Stichwaffen und ein Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit gefunden worden. Laut Polizeibericht war Mohammed R. den Sicherheitsbehörden bekannt.

Am 13. Februar 2017 nahmen die Sicherheitskräfte in Montpellier den 20-jährigen Thoma, die 16-jährige Zara und den 33-jährigen Malik fest. Die Jugendliche bekennte sich in einem Video zur IS-Miliz, hat es vor, nach Syrien zu reisen, und deswegen stand sie in der S-Liste. Malik war der Mentor von den beiden und stand mit den IS-Koordinatoren in Verbindung und war den Geheimdiensten bereits bekannt. Die Verdächtigten planten den Eifelturm in Paris zu sprengen. Sie wurden festgenommen, nachdem sie das Lösungsmittel Azeton gekauft hatten.

Im Laufe von den letzten drei Monaten wurde noch eine Menge potentieller Terroristen in Frankreich festgenommen, derer Namen im Interesse der Ermittlung geheim gehalten werden.

Am 10. Februar 2017 wurden drei Männer im Alter von 20 bis 33 Jahren und eine 16-jährige Jugendliche wegen mutmaßlicher Attentatspläne in Clermont-Ferrand festgenommen. Die Ermittler haben bei Durchsuchungen das Material für den Bau von Sprengsätzen gefunden.

Am 21. Februar 2017 haben die Mitarbeiter der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) drei Männer wegen des Terrorverdachts inhaftiert. In der Wohnung einer der Festgenommenen haben die Pioniere Sprengstoffe unschädlich gemacht und beschlagnahmt.

Am 28. Februar 2017 wurden drei junge Frauen, eine von denen (18) ein College in Crail besucht hatte, wegen der Anschlagspläne festgenommen. Alle Mädchen waren mit dem IS-Werber, Rachid Kassim, verbunden. Kassim war an mehreren Attentaten darunter Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray beteiligt.

Abgesehen von unmittelbaren Festnahmen der terrorverdächtigen Personen werden die Informationen über entschärfte Sprengstoffe in den französischen Medien selten veröffentlicht, mindestens so lange, bis die Polizei den Verdächtigen auf die Spur kommt. Die Sicherheitsbehörden verschweigen die Findung der meisten "nicht identifizierten" Bomben oft. Am 6. September 2016 hat die Antiterrorgruppe drei Frauen verhaftet, die den mit Gasbehältern und Benzinkanistern beladenen Wagen Peugeot 607 in der Nähe von der Kathedrale Notre-Dame de Paris planten. Bestätigt wurde die Information darüber erst am 9. September dank der Beharrlichkeit der Journalisten. Es war ein Glücksfall, dass der Anschlagversuch gescheitert ist. Die Terroristinnen erschraken vor einem Passanten, den sie für einen Polizist in Zivil hielten, und liefen weg. Dadurch haben die Frauen die Aufmerksamkeit der Leute auf den Wagen gezogen. Nebenbei gesagt wurde eine der Terroristin, Ornella G., die sich radikalisiert hatte, von den Behörden beobachtet.

Es liegt auf der Hand, dass die Fünfte Französische Republik und Europa wegen der zu milden französischen Einwanderungspolitik sogar gegenüber den Personen, die an Anschlägen beteiligt sind, nicht nur zur Zielscheibe der Terroristen, sondern auch zum Stützpunkt der terroristischen Organisationen geworden sind.

Am 1. Januar 2017 organisierte der französische Bürger Abdulgadir Masharipov, der im IS-Trainingslager "Besondere Einheit" in Afghanistan ausgebildet worden war, das Attentat auf den türkischen Nachtclub "Reina". 39 Menschen waren getötet, unter ihnen ein Franzose. 69 Menschen hatten Verletzungen erlitten, darunter drei Franzosen.

Die Tatsache ist die, dass die Behörden die Existenz der Terrornetze in Frankreich im Laufe von mehreren Jahrzehnten förderten. Seit 1972 unterbrachte der Staat in der Hauptstadt die Organisatoren des Olympia-Attentat von München Basil al-Kubaissi, Mahmoud Hamchari und Mohammed Budia, die Mitglieder der Terrororganisation "Schwarzer September" waren, und gewährte ihnen Schutz. Heute ignorieren die Euro-Optimisten historische und gegenwärtige Erfahrung und verwirklichen das Programm zur Aufnahme von "allen Bedürftigen", um dem künftigen Präsidenten Macron den Sieg zu sichern.

Und das abgesehen davon, dass sich die 2014 getroffenen Maßnahmen für die Integration unzuverlässiger Bürger als äußerst unwirksam erwiesen. Die Versuche der französischen Behörden, Dschihadisten im Inland zu entradikalisieren, scheiterten komplett und 40 Millionen Euro wurden völlig vergeudet. Laut Berichten haben 13 Zentren für Resozialisierung und Bürgerschaftlichkeit während des halben Jahres mehrere Hunderte von 10 000 Menschen aufgenommen, die wegen ihrer radikalen Ansichten von den Geheimdiensten beobachtet wurden. Aber die Inspektion zeigte, dass nur die Einzelnen das Programm der Umerziehung abgeleistet hatten. Z.B. als die Senatoren Esther Benbassa und Catherine Troendlé das ehrwürdige Schloss Château de Pontourny besuchten, hielt sich dort genau ein Bewohner auf. Die Senatoren und Experten haben die Wirksamkeit des staatlichen Entradikalisierungsprogramms untersucht und traurige Konsequenzen gezogen, die das ganze Umerziehungsprogramm diskreditieren.

Prof. Soeren Kern: Frankreich: Deradikalisierung von Dschihadisten ein "Totales Fiasko"

Erstens. Die Erzieher verhalten sich zu Umerziehenden wie zu Verbrechern und das regt die Letzteren zum Flucht an. Das führt im Ergebnis zur ihren weiteren Radikalisierung.

Zweitens. Wenn radikale Bewerber in diese Zentren geraten, verwandeln sich die Einrichtungen in dschihadistische Akademien.

Drittens. Es herrschen Zweifel an der Behandlung der Leute, die von der absoluten Richtigkeit ihrer politischen und religiösen Ansichten überzeugt sind, als Individuen mit einer gestörten Psyche.

Viertens. Die Finanzierung der privaten Einrichtungen dem französischen Anti-Radikalisierungsprogramm gemäß hat die Zunahme der Korruption zu Folge. Die öffentlichen Gelder werden zweckfremd eingesetzt und die Finanzberichte werden gefälscht, weil die Behörden keine Möglichkeit haben, private Tätigkeit unter ständiger Aufsicht zu halten.

Ein eklatantes Beispiel dafür ist das "Haus der Prävention und der Familie", das von der französischen Innenministerin von Sonia Imloul unterstützt worden war. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen der finanziellen Unregelmäßigkeit und der Geldmittelentwendung eingeleitet.

Die Praxis zeigt, dass die "Rettungsprogramm" von Ex-Premier Manuel Valls, das der frühere Wirtschaftsminister Macron eifrig unterstützt hatte, völlig scheiterte ebenso wie die Versuche, radikale Islamisten in die französische Gesellschaft zu integrieren. Das Projekt der Aufnahme aller Bedürftigen in Frankreich funktioniert im Gegenteil ausgezeichnet. Dadurch wird das Rating von Macron immer höher – dies dank der Unterstützung der Franzosen mit Migrationshintergrund. Laut Statistik werden mehr als 70% Migranten, die die französische Staatsbürgerschaft während der letzten vier Monate erhalten haben, in der nächsten Zukunft in die S-Liste eingetragen. Etwa fünf Prozent der Zuwanderer sind die, derer Einbürgerungsverfahren eingestellt wurde, weil sie der Verbindung zu den Organisatoren der großen Anschläge verdächtigt wurden. Nun sind sie französische Bürger. Die Sicherung der europäischen Grenzen und die Gewährleistung der Sicherheit innerhalb der EU, wovon einige Kandidaten sprechen, sind nichts anderes als unklare Versprechen, mindestens bis die Anhänger des freien Europas in den führenden Staaten siegen. Die Umwandlung des "Herzens Europas" ins "Herz des Dschihad" ist inzwischen in allernächster Zeit möglich.
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