Letztes Schäufele für Mulhall

Ein Ire nimmt Abschied (l.): Botschafter Daniel Mulhall

Irlands Botschafter auf Abschiedsbesuch in Würzburg

Wenn man seine Deutschkenntnisse bei einem Intensivkurs in Bamberg erworben hat, sind das die besten Voraussetzungen für eine Reise ins Frankenland. Das konnte der irische Botschafter Daniel Mulhall bei seinem Besuch in Würzburg vor einigen Tagen unter Beweis stellen. Da wundert es nicht, dass bei dem abendlichen Treffen mit der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburg die fränkische Gastronomie mit Schäufele und Leiterli kein Problem für den Botschafter darstellte. Daniel Mulhall wird im August, nach vier Jahren in Berlin, Deutschland verlassen und als irischer Botschafter in London eine neue Aufgabe übernehmen.
Es war ein Zeichen für die große Wertschätzung, die Würzburg als Stadt mit langer „irischer Geschichte“ bei den Iren erfährt, dass der scheidende Botschafter sich trotz eines vollen Terminkalenders nochmals den Wunsch, Würzburg zu besuchen, vor Ablauf seiner Amtszeit erfüllt hat. Bei seinem knapp zweitägigen Besuch hat er neben einem offiziellen Programm mit Bischof, Stadt und Universität seinen einzigen Abend in Würzburg der Deutsch-Irischen Gesellschaft gewidmet.
Spannend war es für die Anwesenden, mit Botschafter Mulhall über konkrete Projekte der Begegnung zu sprechen – und die aktive Städtepartnerschaft, die Würzburg seit fast vierzehn Jahren mit der Stadt Bray und der Grafschaft Wicklow verbindet, bietet hierfür unzählige Möglichkeiten. Neben drei bereits aktiven Partnerschaften zwischen Schulen in Würzburg und Irland stehen drei weitere Schulen bereits in den Startlöchern und haben Verbindungen nach Irland aufgenommen, Würzburg ist regelmäßiger Gastgeber für Besuchergruppen aus der Partnerregion Wicklow oder auch aus Mullagh, der Heimat des heiligen Kilian.
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