Krieg. Zerstörung. Erinnerung. Ausstellung im Mainfränkischen Museum

Katastrophe: Ein großes Modell der zerstörten Stadt zeigt im Fürstenbau das Ausmaß der Verwüstung.
Würzburg: Mainfränkisches Museum | Anlässlich des 70. Jahrestages der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 präsentiert die Reihe „Blicke hinter die Kulissen“ des Mainfränkischen Museums eine sehenswerte Sonderausstellung: „Krieg. Zerstörung. Erinnerung. Das Mainfränkische Museum und der 16. März 1945“.

Die Präsentation beleuchtet die Geschichte des Mainfränkischen Museums während der Zeit des Nationalsozialismus, seiner Zerstörung am 16. März 1945 und der Aufarbeitung dieser Ereignisse in den vergangenen 70 Jahren. Mit Schlaglichtern werden die drei Kapitel Krieg, Zerstörung und Erinnerung beleuchtet. Der Blick wird auf die Beteiligung an der Ausplünderung jüdischer Kunstsammlungen, auf die Zerstörung zahlreicher Kunstwerke am 16. März 1945 und auf das Sammeln zeitgenössischer Kunstwerke zu diesem Thema in den vergangenen Jahrzehnten gerichtet.

Historische Fotografien und Dokumente, Gemälde zeitgenössischer Künstler, ein großes Modell des zerstörten Würzburgs sowie vom Brand schwer beschädigte Kunstwerke und ergreifende Zeitzeugenberichte veranschaulichen das Geschehen. Die Ausstellung ist bis zum 26. April zu sehen.

Öffnungszeiten des Mainfränkisches Museums: 1. April bis 31. Oktober von 10 bis 17 Uhr, 1. November bis 31. März von 10 bis 16 Uhr. Montags geschlossen.
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