Kirche und Medien im Miteinander

Hießen die Gäste beim Diözesanempfang willkommen (v.l.): Domkapitular Clemens Bieber, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Festredner Fritz Pleitgen.
Das zentrale Hörsaal- und Seminargebäude am Hubland stand am letzten Dienstag ganz im Zeichen des Diözesanempfangs, zu dem Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weit über 1000 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft begrüßen konnte. „Ihr Kommen zeigt, dass Sie sich das Gespräch und einen vertieften Kontakt zwischen Kirche, Staat und Gesellschaft wünschen“, so der Bischof zum Auftakt des Abends. Als Festredner war der ehemalige WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen nach Würzburg gekommen. In seiner Rede zum Thema „Kirche und Medien – Ziemliche beste Freunde?“ verglich Pleitgen das Verhältnis zwischen Medien und Kirche mit einem „geregelten Konflikt“. Während er zunächst betonte, dass beide gemeinsame Aufgaben hätten, denn beide kümmerten sich um ein und denselben Menschen, zeigte er sich verwundert, wie die Kirche immer wieder auf kritische Berichterstattung reagiere. Als Beispiel wie das Miteinander von Kirche und Medien klappen könne, führte Pleitgen Papst Franziskus an: „Seitdem er im Amt ist, kommen aus dem Vatikan Botschaften, auf die die Welt gewartet hat.“

Text und Bilder: Rudi Merkl
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