"Kein Chauffeur, kein Bodyguard": Paul Lehrieder besucht die Gustav-Walle-Mittelschule

Paul Lehrieder, MdB, erklärt den Zehntklässlern der Gustav-Walle-Mittelschule, was das Beste ist am Politikerjob: „Zukunft gestalten!
Ein Politiker im Kreuzverhör: „Was macht ein Bundestagsabgeordneter den ganzen Tag?“ „Haben Sie einen Chauffeur und einen Bodyguard?“ Und: „Warum sollte jemand überhaupt Politiker werden wollen?“. Solche Fragen stellten die Zehnte-Klasse-Schüler der Gustav-Walle Schule in der Lindleinsmühle, und beantwortet wurden die Fragen vom Bundestagsmitglied Paul Lehrieder.
Kennengelernt hatten die Schüler den CSU-Mann bei der U-18 Wahl im September und bei ihrem Besuch in Berlin. Bei beiden Gelegenheiten währte das Vergnügen allerdings nur sehr kurz, denn es war Wahlkampf. Deshalb versprach der Politiker der Rektorin der Mittelschule Dr. Ruth Klawitter: „Ich komme vorbei und beantworte alle eure Fragen!“ Und das tat er dann: Lehrieder rückte mit einem Koffer voller Infomaterial an, stand aber hauptsächlich den Schülern Rede und Antwort.
Nein, einen Chauffeur habe er nicht, ohnehin fahre er am liebsten mit der Bahn nach Berlin. „Und da nehme ich meistens die S-Bahn, denn so lernt man die Menschen kennen“, sagte Lehrieder. Er erzählte von seinem Alltag in Berlin und im Wahlkreis Würzburg und von den vielen Terminen, die er als Politiker so wahrnehmen müsse. Natürlich habe er auch Freizeit, beantwortete er die Frage einer Schülerin, „aber da muss ich schon flexibel sein. Die Wochenenden sind meistens voll.“
Viel zu tun gab´s auch bei den Koalitionsverhandlungen, die, so Lehrieder, von beiden Seiten mit großer Zähigkeit geführt wurden. Aber immerhin gehe es um die Zukunft des Landes, denn von der Arbeit der nächsten Regierung hinge so einiges ab. Zum Beispiel die Chancen, die junge Menschen wie die Gustav-Walle-Schüler auf dem Arbeitsmarkt hätten. „Die Politik, die wir heute machen, soll dafür sorgen, dass auf euch eine gute Zukunft wartet!“ Das sei wohl der Hauptgrund, warum er Politiker geworden sei, sagte Lehrieder: Zukunft gestalten. „Und dazu muss man nicht einmal Minister sein oder Staatssekretär – das kann ich auch als Hinterbänkler im Bundestag tun.“ Und dann braucht man auch keinen Bodyguard.
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