Interview mit Michaela May: Was Weihnachten so besonders macht

Karten für die „Bayerische Weihnacht“ mit Michaela May am 23. Dezember gibt es verbilligt bei allen Vorverkaufsstellen sowie unter www.adticket.de im Internet. Foto Die Gebrüder Krimm

„Bayerische Weihnacht“ mit Michaela May am 23. Dezember

Michaela May, eine der bekanntesten deutschen Fernsehdarstellerinnen (Kir Royal, Polizeiruf 110) präsentiert am 23. Dezember ab 18 Uhr bei der „Bayerischen Weihnacht“ in der St. Johanniskirche ihre schönsten Weihnachtsgeschichten. Im prima-Sonntag-Interview spricht die Schauspielerin über ihre Rollen und verrät, was Weihnachten für sie ganz persönlich bedeutet.

primaSonntag: Was war Ihre Lieblingsrolle?
Michaela May: In über fünfzig Jahren habe ich unzählige Rollen gespielt. Das fing an mit „Onkel Toms Hütte“, in meiner Jugendzeit kamen „Münchner G’schichten“ und „Irgendwie und sowieso“ oder „Kir Royal“ dazu. Ich habe auch viele Filme gemacht, die zwar nicht so bekannt sind, mir aber trotzdem sehr gut gefallen haben, weil es da richtig ans Eingemachte ging. Später kam dann der „Polizeiruf 110“. Heute spiele ich einige Fernsehspiele im Unterhaltungsprogramm und sehr viel Theater.

Wie sind Sie vom Schauspiel zu den Weihnachtslesungen gekommen?
May: Ich habe grundsätzlich die Sehnsucht, die Menschen zu unterhalten. Wie ich das tue, ist mir gar nicht so wichtig. Die Lesungen sind herrlich, weil man sich so auf die Stimme konzentriert und dem Publikum so nahe ist. Gerade bei den Weihnachtslesungen ist das besonders so. Vor allem an Weihnachten brauchen die Leute keinen Trubel, sondern wünschen sich einfach etwas Einkehr und einen ruhigen Ort, an dem man sich auf die alte Kunst des Geschichtenerzählens besinnen kann.

Wie besonders ist für Sie die Weihnachtszeit?
May: Sehr - schon allein wegen der Dunkelheit. Da treibt es einen in die Häuser, man sitzt gerne daheim und sammelt die Familie um sich. Es lässt einen dann nicht flatterhaft nach draußen fliegen wie im Sommer. Stattdessen findet viel mehr Ruhe statt  - mit Kaminfeuer und Musizieren, Backen und Basteln. Das Basteln mag ich auch heute noch, zusammen mit ein paar Freunden. Eigentlich stammt der Brauch bei uns aus den Jahren, in denen unsere Kinder noch klein waren, aber heute machen wir Erwachsene das immer noch gemeinsam. Und das ist doch auch das Besondere an der Weihnachtszeit: Man nimmt sich Zeit für schöne  Dinge.
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