Im Interview: Stadtrats-Kandidatin Sabine Wolfinger (CSU)

Sabine Wolfinger will "Politik für alle Generationen gestalten".
Die Geschäftsführerin der Spielzeugwiese Sabine Wolfinger (47) strebt auf dem CSU-Listenplatz 17 einen Sitz im neuen Würzburger Stadtrat an. Die Vorsitzende von VdK Versbach und CSU Stadtmitte sieht die Schaffung von familien- und seniorengerechten Strukturen als besonders wichtige Aufgabe an.

primaSonntag: Wofür wollen Sie sich im Stadtrat einsetzen?
Sabine Wolfinger:
Ganz oben auf der Agenda steht die Stärkung von Handel, Handwerk und Gewerbe in der Stadt. Für das Mozartareal wäre ein Mix aus Wohnen, Kultur und Einzelhandel sicher die attraktivste Lösung.

Apropos attraktiv: Was braucht unsere Innenstadt?
Wolfinger:
Da fällt mir natürlich die schnellstmögliche Sanierung des Hauptbahnhofs ein. Um ein vernünftiges innerstädtisches Verkehrs- und Parkraumkonzept kommt auch niemand herum. Es gibt aber auch kleine Lösungen, die schnell umgesetzt werden können – zum Beispiel die „Brötchentaste“ für Kurzzeitparker.

Welche Zielgruppe haben Sie besonders im Blick?
Wolfinger:
Zielgruppen sind für Einzelhändler wichtig – als Stadträtin will ich mich für alle Würzburger engagieren und Politik für alle Generationen machen. Stichworte sind hier seniorengerechtes Einkaufen, eine barrierefreie Stadtplanung und auch hochwertige Betreuungs- und Bildungsangebote für den Nachwuchs.

Wie ist Ihre Position zu Nautiland und Theatersanierung?
Wolfinger:
Sport- und Kulturangebote sind unverzichtbare Standortfaktoren, wenn es um die Attraktivität unserer Stadt geht. Das Nautiland muss als Familienbad und das Theater als Drei-Sparten-Haus erhalten werden. Wir dürfen nicht alles wegrationalisieren, was eine Stadt lebenswert macht!
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.