Hilfe für die Ärmsten in Osteuropa: Die Zielländer der Johanniter-Weihnachtstrucker

Auf ihrer Route haben die Weihnachtstrucker Hilfspakete aus ganz Bayern im Gepäck.
Durch Schnee, Matsch und Schlamm bahnt sich der Johanniter-Weihnachtstrucker jedes Jahr zur Weihnachtszeit seinen Weg zu hilfebedürftigen Familien in entlegenen Dörfern in Osteuropa. Ärmliche Hütten und notdürftig geflickte Häuschen säumen den Straßenrand. Überall fehlt es am Nötigsten. Die Menschen hier leiden oft Hunger, selbst mitten in Europa. Denn schon die Grundversorgung mit notwendigen Lebensmitteln, wie Mehl, Zucker und Reis, ist nicht ausreichend gesichert. Hier in Albanien, Bosnien und Rumänien, den armen Ländern Osteuropas, treffen die Helfer der Johanniter auf Bedingungen, wie wir sie uns in Deutschland kaum vorstellen können.
Albanien gilt als ärmstes Land in Europa. Die meisten Menschen leben vom Ackerbau, doch das mehr schlecht als recht. Über 13 Prozent sind ohne Arbeit. Gerade im Winter kämpfen viele Albaner mit Hunger und Kälte. Seit vielen Jahren fahren die Weihnachtstrucker unter anderem das Kloster von Schwester Christina im albanischen Shkoder an, wo kranke und alte Menschen sowie Waisenkinder umsorgt werden. Hier zeigt sich, dass es um mehr geht als um ein kleines Hilfspaket: „So ein Päckchen ist für die Menschen hier ein Zeichen, dass sie in ihrem Elend nicht vergessen sind. Es gibt ihnen Kraft,“ berichtet Schwester Christina.
Eine Station in Bosnien-Herzegovina ist die Region um Banja Luka im Nordwesten des Landes. Auch fast 20 Jahre nach dem Jugoslawienkrieg leiden die Menschen noch immer unter dessen Folgen. Jeder Vierte hat keine Arbeit. Viele müssen mit weniger als 100 Euro monatlich auskommen. Eine Familie zu ernähren und zu versorgen, ist unter diesen Bedingungen fast unmöglich.
Mindestens zwei Konvois haben die Regionen Bistrita und Harghita in Rumänien zum Ziel. Das von Ackerbau geprägte Land ist häufig von Überschwemmungen betroffen, die die Ernten vernichten. Hinzu kommt der schlechte Ausbau der Infrastruktur. Gerade in den Wintermonaten gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit der Versorgung der Bevölkerung in ländlichen Regionen. Darunter leiden besonders ältere Menschen, die die Mehrheit der Landbevölkerung ausmachen.
Auf ihrer Route haben die Weihnachtstrucker Hilfspakete aus ganz Bayern im Gepäck. Sie kommen bedürftigen Familien, Kindern, alten und behinderten Menschen zugute. Ein Großteil wird von den Weihnachtstrucker-Fahrern in Zusammenarbeit mit bewährten Partnerorganisationen vor Ort direkt an die Menschen verteilt. Alle Pakete können noch bis zum 20. Dezember in den bayerischen Lidl- und A.T.U-Filialen sowie den Johanniter-Dienststellen abgegeben werden.
Die vorgegebene Packliste mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln sowie Informationen zu den Sammelstellen gibt es unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de und auf Facebook unter www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker.
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